Aktuelles

07.10.2019

Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung – Psychologen sehen „Verschlimmbesserung“

Die Reform des Psychotherapeutengesetzes stößt beim Berufsverband der Psychologen auf heftige Kritik. Von einer „Verschlimmbesserung ersten Ranges“ spricht Verbandschef Krämer.
 
„Patientinnen und Patienten droht großer Schaden durch die Senkung der Qualität der Approbation und die Situation derer, die in diesem anspruchsvollen Berufsfeld arbeiten wollen, wird nur unwesentlich verbessert“, kommentiert Prof. Michael Krämer, Präsident des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) die Gesetzesreform.

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07.10.2019

Neuer Vorstoß zum Angleich der Honorarsysteme für gesetzlich und privat Versicherte

Für eine Neugestaltung der Finanzierung von gesetzlich und privat Versicherten plädiert die Bertelsmann-Stiftung im Rahmen einer von ihr in Auftrag gegebenen Studie. Autoren der Arbeit mit dem Titel „Ärztliche Vergütung ambulanter und ambulant erbringbarer Leistungen“ sind die Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem und Anke Walendzik von der Universität Duisburg-Essen. Weiterlesen

01.10.2019

PVS Verband wird Mitglied im SpiFa

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat einen weiteren Verband aufgenommen und wächst auf 32 Mitglieder. Mit jetzt 29 ordentlichen und 3 assoziierten Mitgliedern stärkt der SpiFa seine Position als größter Fachverband Deutschlands für Klinik und Praxis. Neu an Bord als assoziiertes Mitglied ist der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS Verband). Weiterlesen

27.09.2019

„Etikettenschwindel“ – Verbände kritisieren Spahn-Gesetz

Mit dem gestern beschlossenen Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung sind einige Verbände nicht glücklich – aus unterschiedlichen Gründen. Mit dem Gesetz werde ein „Etikettenschwindel legalisiert“, empört sich der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (Spifa) am Freitag. Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten kritisiert vor allem Regelungen, die per Omnibusverfahren durchgedrückt wurden.

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20.09.2019

Digitalgesetz – SpiFa beharrt auf ärztliches Vorrecht

Ärzte Zeitung online, 20.09.2019

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) fordert vor der Bundesratssitzung am Freitag Nachbesserungen am Digitale Versorgung Gesetz (DVG). Allein der Arzt sollte digitale Gesundheitsanwendungen verordnen dürfen, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann, Möglichkeiten Dritter zur Verordnung ohne ärztliche Mitwirkung griffen nachhaltig ins Arzt-Patienten-Verhältnis ein.

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18.09.2019

Intersektorale Leistungen: Konzept einer sektorenübergreifenden Versorgung

Observer Gesundheit, 18.09.2019

Dr. med. Axel Schroeder, SpiFa-Vorstandsmitglied und Präsident des Berufsverbandes Deutscher Urologen (BDU)

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht grundlegende Änderungen an der Schnittstelle ambulant/stationär vor. Erste Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „sektorenübergreifende Versorgung“ machen deutlich, dass der Versorgungsauftrag für Krankenhäuser ausgeweitet werden und die Versorgung patientenzentrierter erfolgen soll. Die historisch gewachsene starre institutionelle Trennung von ambulanter und stationärer Leistungserbringung muss im Sinne der Patienten überwunden werden.

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11.09.2019

Gegen ein Verbot von spezifischen Behandlungsdiagnosen als Voraussetzung für Leistungsvergütungen.

Resolution der Allianz Deutscher Ärzteverbände

Behandlungsdiagnosen als Basis einer bedarfsgerechten und evidenzbasierten Versorgungsgestaltung sind unverzichtbar.

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31.08.2019

Versorgungsdaten als Basis einer evidenzbasierten Berufspolitik

  • Die Rolle von Daten in der berufspolitischen Argumentation wird immer wichtiger. Aussagen über die Realität der Versorgung – den geleisteten Aufwand, den Einsatz der Mittel und ihre Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit etc. – werden immer häufiger auf Basis von Daten begründet.
  • Wer die besseren Daten und Auswertungsmöglichkeiten hat, setzt sich durch. Deshalb hat sich der Spitzenverband der Fachärztlichen Berufsverbände e. V. (SpiFa) mit Hilfe des Deutschen Instituts für Fachärztliche Versorgungsforschung GmbH (DIFA) vorgenommen, diese Herausforderung anzunehmen. Durch die anonyme Sammlung von Daten aus den Praxen der Mitglieder der Berufsverbände in einer Gesellschaft, die den Berufsverbänden – und damit den Kollegen selbst – gehört, wird die Basis einer Versorgungsforschung geschaffen, die den Berufsverbänden eine erhebliche Stärkung ihrer berufspolitischen Autorität verspricht: durch Abkehr von der eminenz- und den Aufbau einer konsequent evidenzbasierten Berufspolitik.
  • Autoren: F. Cornelius, L. Lindemann, A. Schroeder, M. Schulze

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31.08.2019

Nicht immer bleiben nur die guten Dinge

 
Direktabrechnung  Alter Konflikt in neuem Gewand: Mit der ­zunehmenden Digitalisierung rückt die Direktabrechnung wieder in den Fokus so ­mancher Versicherung. Damit flammt ein altes Thema erneut auf – das des spannungsreichen Verhältnisses zwischen Versicherern und Ärzten.
 

Text: Stefan Tilgner

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30.08.2019

Mit HighTech-Diagnostik das Glaukom unter Kontrolle halten

BVA empfiehlt Einsatz der Optischen Kohärenztomographie zur Verlaufskontrolle bei bestehendem Glaukom

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) sieht in der jüngsten Bewertung durch den IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen vor allem Stimmungsmache gegen Augenärzte. Anstatt die OCT für die Indikation zu bewerten, bei der sie sich bewährt hat – zur Verlaufskontrolle des Glaukoms – wurde eine Indikation gewählt, die in der Praxis keine Rolle spielt: die Früherkennung.

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