Pressemitteilungen

27.03.2019

5. SpiFa-Fachärztetag – Das Programm steht

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) veranstaltet in der kommenden Woche seinen inzwischen 5. SpiFa-Fachärztetag: mit spannenden Themen rund um die ärztliche Freiberuflichkeit und mit zahlreichen Gästen, unter anderem aus Politik und Selbstverwaltung.

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich wird den 5. SpiFa-Fachärztetag am kommenden Freitag, 5. April, um 10 Uhr eröffnen, bevor Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Key-Note „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung“ hält. Im Anschluss moderiert Jan Scholz vom Hamburger Verlag Ärztenachrichtendienst die Diskussion „Auslaufmodell Vertragsarzt?! – Sind ärztliche Strukturen noch zeitgemäß?“. Auf dem Podium nehmen neben Dr. Heinrich vom SpiFa Politiker aller Bundestagsfraktionen Platz: Tino Sorge (CDU/CSU), Sabine Dittmar (SPD), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Achim Kessler (Die Linke), Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) und Prof. Dr. Axel Gehrke (AfD).

Am Nachmittag findet dann der SpiFa-Fachkongress mit sechs verschiedenen, öffentlichen Sessions statt: In „Versorgungsinteresse vor Kapitalinteresse“ geht es um die Frage, wie mit Hilfe von Versorgungsanalysen der Einsatz heilberuflichen Kapitals für den Aufbau und Erhalt ärztlicher Strukturen im fachärztlichen Sektor sichergestellt werden kann? Beim „Jungen Forum der Fachärzte in Klinik und Praxis“ wird hinterfragt, wofür „Künstliche Intelligenz in der Patientenversorgung“ gebraucht wird. In einer Arbeitsgruppe werden die Chancen, in einer anderen die Risiken von KI beleuchtet. Die Zukunft des G-BA wird in der Session „Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Bundesbehörde oder Institution der gemeinsamen Selbstverwaltung?“ näher beleuchtet. In „Data Risk & Cyber Security“ sind professioneller Datenschutz und der richtige Umgang mit Cyber-Risk das Thema. Gast ist u.a. Kriminaloberkommissar Olaf Borries vom Landeskriminalamt Berlin. Fehlen darf schließlich auch nicht das Thema „GOÄ – quo vadis? Anspruch und Realität einer ärztlichen Gebührenordnung“. Zudem hat der SpiFa die im Mai beim Deutschen Ärztetag in Münster stattfindende Wahl zum/r Bundesärztekammerpräsidenten/in auf seine Agenda gehoben: „Bundesärztekammer 2019 – Ärztliche Selbstverwaltung – Zukunft für das ärztliche Kammersystem?!“, wobei sich die Kandidaten und Kandidatinnen präsentieren.

Alle Informationen und die Links zur Anmeldung finden Sie auf der Website www.fachärztetag.de Für Rückfragen stehen wir gern unter presse@spifa.de sowie telefonisch unter 0173 – 74 66 039 (Anja Köhler) zur Verfügung.

13.03.2019

Begonnene Entbudgetierung ist Schritt in die richtige Richtung

Anlässlich der heutigen Sitzung des Gesundheitsausschusses äußert sich der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) erneut zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).

„Eine gute fachärztliche Versorgung bedarf verlässlicher Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der Vergütung. Ärzte in Klinik und Praxis brauchen die Verlässlichkeit, dass Leistungen, die sie für ihre Patienten erbringen, auch angemessen bezahlt werden“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Mittwoch in Berlin. Vergütungspolitik sei dabei immer Strukturpolitik. Das bedeute: ohne entsprechende Vergütung könne es auf Dauer keine vernünftige und flächendeckende Versorgungsstruktur geben. „Wir sehen deshalb die geplante Ausbudgetierung einzelner Leistungen positiv, betonen aber auch, dass es sich lediglich um die Vergütung von EBM- Leistungen handelt, die bisher unter den Budgetdeckel fallen und somit nicht vollständig bezahlt werden.“ Langfristiges Ziel bleibe die konsequente Entbudgetierung aller ärztlichen Leistungen, so Lindemann. Der SpiFa, Dachverband für 29 Mitgliedsverbände, hat seine Positionen zur fachärztlichen Versorgung im Juni 2017 mit dem Papier „Fachärzte in der Grundversorgung“ sowie mit den „Medizinisch-Ökonomischen Fußabdrücken“ aus den 2017 und 2018/2019 immer wieder deutlich gemacht.

Die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen Deutschlands erfolgt sowohl ambulant als auch stationär auf sehr hohen Qualitätsniveau, das bei allen Fehlern und Unzulänglichkeiten Spitzenwerte im Vergleich zu anderen Ländern, vor allem zu jenen mit staatlich gelenkten Systemen, erreicht. Hierbei ist vor allem der flächendeckende Zugang zum Arzt aller Fachgruppen und Fachrichtungen auf einem niedrigschwelligen Niveau hervorzuheben. Aber: Die Ausübung des freien Berufes Arzt ist seit langem überreguliert. „Weitere Eingriffe, wie jetzt mit dem geplanten TSVG, in die aus guten Gründen staatsfern begründete Hoheit der ärztlichen und der gemeinsamen Selbstverwaltung lehnen wir entschieden ab“, sagte Lindemann. Direkte Durchgriffsregelungen auf das Praxismanagement und in die Organisation der ärztlichen Tätigkeit im ambulanten Versorgungsbereich nehmen die notwendigen Freiräume zur Organisation einer patientenorientierten hochwertigen Versorgung.

Sie haben Fragen oder Interviewwünsche? Melden Sie sich gern bei unserer Pressereferentin, Anja Köhler. Mail: presse@spifa.de, Telefon: 0173 – 74 66 039.

11.03.2019

Auslaufmodell Vertragsarzt?!

Sind ärztliche Strukturen noch zeitgemäß? Diese Frage diskutiert der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) am 5. April in Berlin beim inzwischen 5. SpiFa-Fachärztetag. Gesundheitspolitiker aller Bundestagsfraktionen sind ab 10 Uhr eingeladen, ihre Argumente in den Ring zu werfen.

Die Key-Note zum Thema „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung“ hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). „Wir freuen uns außerordentlich, dass Herr Spahn seine Teilnahme zugesagt hat“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Montag in Berlin. Über Gesundheitspolitik gebe es jederzeit viel zu diskutieren, insbesondere aber in einer Zeit wie jetzt, in der zahlreiche Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht werden, die immer auch die Arbeit der Ärzte an der Basis betreffen. „Darüber wollen wir konstruktiv streiten“, so Lindemann weiter. Im Anschluss an die Debatte findet der SpiFa-Fachkongress statt – in den Fachforen geht’s u.a. um „Wunsch und Wirklichkeit“ beim G-BA, um „Versorgungsinteresse vor Kapitalinteresse“ und um die nach wie vor nicht umgesetzte Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Zudem präsentieren sich die Kandidaten für die turnusmäßig anstehende Wahl zum/r Präsidenten/in der Bundesärztekammer, die beim Deutschen Ärztetag im Mai in Münster vonstattengeht. Bereits am Vorabend des 5. SpiFa-Fachärztetages gibt es am 4. April ab 19 Uhr ein Warm-up. Alle Informationen und die Links zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite www.fachärztetag.de. Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Anja Köhler unter presse@spifa.de oder telefonisch unter 0173 – 74 66 039.

18.02.2019

Ärzteverbände fordern geschlossen ein sofortiges Ende der Betrugsvorwürfe gegenüber der Ärzteschaft

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15.02.2019

Belegarztwesen wird immer tiefer in die Krise gestürzt: SpiFa fordert dringend Stabilisierungsmaßnahmen und eine zeitnahe Reform

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01.02.2019

Wer hier Spaltung schreit, schaut nicht über den Tellerrand hinaus!

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) unterstreicht seine Kritik am vorliegenden Gesetzesentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung.

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31.01.2019

Gesetzesentwurf zur Psychotherapeutenausbildung geht nicht weit genug!

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) sieht in dem vorgelegten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung den Versuch, einen neuen Heilberuf ohne ausreichende öffentliche Diskussion und sachgerechte Abgrenzung zum Arztberuf zu etablieren.

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