Aktuelles

18.09.2019

Intersektorale Leistungen: Konzept einer sektorenübergreifenden Versorgung

Observer Gesundheit, 18.09.2019

Dr. med. Axel Schroeder, SpiFa-Vorstandsmitglied und Präsident des Berufsverbandes Deutscher Urologen (BDU)

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht grundlegende Änderungen an der Schnittstelle ambulant/stationär vor. Erste Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „sektorenübergreifende Versorgung“ machen deutlich, dass der Versorgungsauftrag für Krankenhäuser ausgeweitet werden und die Versorgung patientenzentrierter erfolgen soll. Die historisch gewachsene starre institutionelle Trennung von ambulanter und stationärer Leistungserbringung muss im Sinne der Patienten überwunden werden.

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11.09.2019

Gegen ein Verbot von spezifischen Behandlungsdiagnosen als Voraussetzung für Leistungsvergütungen.

Resolution der Allianz Deutscher Ärzteverbände

Behandlungsdiagnosen als Basis einer bedarfsgerechten und evidenzbasierten Versorgungsgestaltung sind unverzichtbar.

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31.08.2019

Versorgungsdaten als Basis einer evidenzbasierten Berufspolitik

  • Die Rolle von Daten in der berufspolitischen Argumentation wird immer wichtiger. Aussagen über die Realität der Versorgung – den geleisteten Aufwand, den Einsatz der Mittel und ihre Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit etc. – werden immer häufiger auf Basis von Daten begründet.
  • Wer die besseren Daten und Auswertungsmöglichkeiten hat, setzt sich durch. Deshalb hat sich der Spitzenverband der Fachärztlichen Berufsverbände e. V. (SpiFa) mit Hilfe des Deutschen Instituts für Fachärztliche Versorgungsforschung GmbH (DIFA) vorgenommen, diese Herausforderung anzunehmen. Durch die anonyme Sammlung von Daten aus den Praxen der Mitglieder der Berufsverbände in einer Gesellschaft, die den Berufsverbänden – und damit den Kollegen selbst – gehört, wird die Basis einer Versorgungsforschung geschaffen, die den Berufsverbänden eine erhebliche Stärkung ihrer berufspolitischen Autorität verspricht: durch Abkehr von der eminenz- und den Aufbau einer konsequent evidenzbasierten Berufspolitik.
  • Autoren: F. Cornelius, L. Lindemann, A. Schroeder, M. Schulze

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31.08.2019

Nicht immer bleiben nur die guten Dinge

 
Direktabrechnung  Alter Konflikt in neuem Gewand: Mit der ­zunehmenden Digitalisierung rückt die Direktabrechnung wieder in den Fokus so ­mancher Versicherung. Damit flammt ein altes Thema erneut auf – das des spannungsreichen Verhältnisses zwischen Versicherern und Ärzten.
 

Text: Stefan Tilgner

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30.08.2019

Mit HighTech-Diagnostik das Glaukom unter Kontrolle halten

BVA empfiehlt Einsatz der Optischen Kohärenztomographie zur Verlaufskontrolle bei bestehendem Glaukom

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) sieht in der jüngsten Bewertung durch den IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen vor allem Stimmungsmache gegen Augenärzte. Anstatt die OCT für die Indikation zu bewerten, bei der sie sich bewährt hat – zur Verlaufskontrolle des Glaukoms – wurde eine Indikation gewählt, die in der Praxis keine Rolle spielt: die Früherkennung.

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27.08.2019

Ärzteverbände kritisieren – Honorarplus – nur Tropfen auf den heißen Stein

Ärzte Zeitung online, 26.08.2019

Der aktuelle Honorarabschluss zwischen KBV und GKV-Spitzenverband löst bei Ärzteverbänden keine Freudentänze aus. Wichtige Posten seien ausgeklammert worden, so die Kritik.

Von Thomas Hommel

Auf insgesamt 565 Millionen Euro beläuft sich das Honorarplus für 2020. Pro Monat und Praxis wird es rein rechnerisch aber nur 466 Euro zusätzlich geben, so der NAV Virchow-Bund.

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26.08.2019

Honorar-Runde 2020: Trotz dürftigem Ergebnis Beweis für Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung

Zu den Ergebnissen der Honorarverhandlungen für 2020, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband erzielt haben, erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Dirk Heinrich:

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23.08.2019

Aufhebung der Sektorengrenzen – SpiFa-Vorstand plädiert für einheitliche Vergütung

Die Große Koalition arbeitet an der Aufhebung der Sektorengrenzen. Erste Vorschläge einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe dazu zeigen, dass der Versorgungsauftrag für Krankenhäuser ausgeweitet werden soll. SpiFa-Vorstandsmitglied Dr. Axel Schroeder fürchtet eine Beschädigung des ambulanten Bereichs.

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04.07.2019

Aus 10 mach 20: Bundestag erhöht Schwelle zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Nur gut ein Jahr nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) hat der Deutsche Bundestag am 26. Juni 2019 mit großer Mehrheit einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zugestimmt, der das umstrittene europäische Datenschutzrecht schon wieder anpasst.
Trotz, dass die erwarteten Abmahnwellen und das Chaos bei der Umsetzung weitestgehend ausblieben, führte die DS-GVO auch im Gesundheitsbereich zu viel Verunsicherung und bürokratischem Aufwand. Hiervon waren vor allem Kleinbetriebe, wie Einzelpraxen, aber auch die BAG oder die Praxisgemeinschaft betroffenen. Diese mussten nun interne Verarbeitungsverzeichnisse mit Technisch-Organisatorischen-Maßnahmen erstellen, Auftragsverarbeitungsverträge schließen und ab einer Mitarbeiterzahl von 10 Datenschutzbeauftragte bestellen. Letzteres soll nun zumindest geändert werden. Die magische Schwelle zur Bestellung eines Beauftragten für den Datenschutz soll künftig erst bei 20 Mitarbeitern liegen. In der Begründung dazu wird ausgeführt, dass man „vor allem eine Entlastung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie ehrenamtlich tätiger Vereine“ erreichen wolle.

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03.07.2019

Verbände und Bundesärztekammer müssen stärker zusammenarbeiten

Politische Eröffnung mit Schlagabtausch mit dem Bundesgesundheitsminister

Vom 28. bis 31. Mai 2019 tagte in Münster der 122. Deutsche Ärztetag 2019. Am Vormittag des Eröffnungstages hat es einen starken politischen Schlagabtausch zwischen dem Münsteraner Gastgeber, Ärztekammerpräsident Dr. Theodor Windhorst, und Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery, „Noch“-Präsident der Bundesärztekammer auf der einen Seite sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der anderen Seite gegeben.

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