Aktuelles

15.10.2018

Richtiges Signal: Parlament diskutiert Entbudgetierung

Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands hält die parlamentarischen Impulse im Deutschen Bundestag, die Budgetierung zu beenden, für richtig und wichtig:

„Der Entwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geht den korrekten ersten Schritt. Jetzt muss der Weg konsequent fortgesetzt werden. Wir brauchen die Entbudgetierung aller zusätzlichen neuen Leistungen, die das TSVG vorsieht. Zuschläge tragen zwar dazu bei, reichen aber nicht, um die Ziele des Gesetzes zu erreichen. Die durch Zuschläge geförderten Leistungen entsprechen in einigen Bezirken noch nicht einmal dem eigentlich vorgesehenen EBM-Preis. So wird nichts aus schnelleren Terminen“, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich. Weiterlesen

08.10.2018

4. SpiFa-Fachärztetag am 18./19.10.2018 in Berlin

Bereits zum 4. Mal findet der öffentliche SpiFa-Fachärztetag am18./19.10.2018 statt. Dieses Mal in neuem Gewand als SpiFa-medconference und über anderthalb Tage.

Beginn ist bereits am Vorabend des SpiFa-Fachärztetages am

Pre-Opening „Digital meets analog“
Donnerstag, 18. Oktober 2018 19:00 Uhr
Ellington Hotel Berlin, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin (Ellington Ground/Lounge)

Eröffnung 4. SpiFa-Fachärztetag
Freitag, 19. Oktober 2018 09:30 Uhr
Ellington Hotel Berlin, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin (Saal Femina)

Fachärzte in Deutschland stehen für die Garantie einer stabilen medizinischen Versorgung sowie für eine dynamische Gesundheitswirtschaft am Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir freuen uns daher, insbesondere, den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragten der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer Herrn Christian Hirte, beim diesjährigen SpiFa-Fachärztetag begrüßen zu können.

Außer einer gesundheitspolitischen Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages bietet das Programm zahlreiche Punkte für sprichwörtlich Jung und Alt. Besonders betonen wollen wir in diesem Zusammenhang auch den Dialog mit den jungen Medizinern. Unser „Junges Forum“ widmet sich daher der provokanten Frage „Freiberuflichkeit – ein Auslaufmodell oder heute mehr denn je notwendig?“.

Alle Informationen zum SpiFa-Fachärztetag, Programm und Anmeldung finden Sie unter https://www.medconference.de. Die Veranstaltung ist kostenfrei!

05.10.2018

Digitalisierung – Positives Echo auf Fristverlängerung für TI

Ärzte Zeitung online, 05.10.2018

Auf dieses Signal haben vor allem die Ärzte lange gewartet. Die Fristverlängerung für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur um sechs Monate wird aber auch von den Krankenkassen begrüßt.

Von Hauke Gerlof

Mit Dr. Wolfgang von Schreitter fing alles an: Der Hausarzt aus Neuss war Ende November 2017 der erste Arzt, der an die TI angeschlossen war. Ende Juni 2019 sollen jetzt alle Vertragsärzte angebunden sein.

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Spitzenverband der Krankenkassen und Industrie begrüßen einhellig die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigte Fristverlängerung um sechs Monate für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur. Weiterlesen

26.09.2018

Heinrich zu TSVG: Gute Versorgung braucht mehr Freiheit

Zu den vom Kabinett beschlossenen Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt Dr. Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund):

 

„Mit dem TSVG greift die Politik stark in die ärztliche Selbstverwaltung und die Autonomie der selbstständigen Praxen ein. Das ist der falsche Weg, denn gute Versorgung braucht mehr Freiheit. Weiterlesen

06.09.2018

SpiFa unterstützt Digitalisierungsreport der DAK und Ärzte Zeitung

Alle reden darüber. Viele wissen (angeblich), was zu tun ist, oder schon längst hätte getan werden müssen. Und nicht wenige haben Zweifel, ob dies überhaupt die gewünschten Früchte trägt. Die Rede ist von der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Auch unter Ärzten ist das Thema nicht unumstritten. Doch welche Sicht auf die (digitalen) Dinge haben die Ärzte überhaupt? Welche Chancen und Risiken sehen sie? Um das herauszufinden, beteiligt sich der SpiFa erstmals als Partner an einem Umfrageprojekt – initiiert von der DAK und dem Springer-Verlag. Die Online-Befragung findet in der Zeit vom 12. September bis zum 15. Oktober statt und dauert circa fünf Minuten. Alle Antworten sind anonym und fließen in einen Digitalisierungsreport ein, den es bereits im vergangenen Jahr gegeben hat und der auf ein breites Medienecho gestoßen ist.

Machen Sie jetzt mit und lassen Sie uns wissen, was Sie von der Digitalisierung im Gesundheitswesen halten.

Link zur Umfrage!

31.08.2018

Krankenkassen senken Erwartungen bei Nachverhandlungen der Honorare

Der GKV-Spitzenverband hat heute die Erwartungen gesenkt, dass die niedergelassenen Ärzte kurzfristig für gestiegene Leistungen durch neue Hygiene­vorschriften, die neue EU-Datenschutzgrundverordnung und die Digitalisierung zusätzliches Geld erhalten könnten. „Wir sehen nach jetzigem Stand überhaupt keinen Grund, auch nur einen Cent dafür auszugeben“, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands, heute bei einer Sitzung des Verwaltungsrats. Weiterlesen

31.08.2018

Kassen schlagen Fristverlängerung bis Juni 2019 für Anbindung der Arztpraxen an Telematik­infrastruktur vor

Der GKV-Spitzenverband hat heute Verständnis für die Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gezeigt, eine Fristverlängerung für die Anbindung der Arztpraxen an die Tele­matik­infra­struk­tur (TI) zu verlangen. Die Frist bis Ende des Jahres einzuhalten, sei „bisher faktisch nicht möglich“, sagte Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands bei der heutigen Verwaltungsrats­sitzung in Berlin. Weiterlesen

27.08.2018

CED-Versorgungsassistenz: Über 100 Absolventinnen stärken die Patientenversorgung

In einer gemeinsamen Anstrengung haben niedergelassene Magen-Darm-Ärzte und Fachpersonal aus den Praxen vor fünf Jahren die Qualifikation einer CED-Versorgungsassistenz aus der Taufe gehoben. Diese Zusatzqualifikation ist ein Beispiel dafür, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuung von schwer kranken Patienten am besten in direkten Verhandlungen zwischen Ärzten und den beteiligten Institutionen durchgesetzt werden können. Weiterlesen

23.08.2018

Reaktionen auf Honorare 2019: „Nicht einmal die Gehaltssteigerungen der MFA sind abgegolten“

Mit wenig Begeisterung nehmen Berufs- und Ärzteverbände die Ergebnisse der Honorarverhandlungen auf.

Wie viel kommt 2019 für Ärzte heraus? Verbände sehen das Verhandlungsergebnis kritisch.

Ärzteverbände reagieren eher mit Skepsis auf die am Dienstag gefallenen Entscheidungen zum Vertragsarzthonorar 2019. Immer wieder fällt dabei der Blick auf die Inflationsrate. „Worauf sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt haben, ist im besten Fall ein Inflationsausgleich, dies als einen Erfolg der Selbstverwaltung zu verkaufen, ist ein starkes Stück, meint beispielsweise der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt. Weiterlesen

23.08.2018

Statement zum Honorarabschluss 2019 zwischen GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

Lars F. Lindemann
Hauptgeschäftsführer des SpiFa

„Beim erfolgten Honorarabschluss für das Jahr 2019 von einem Erfolg zu sprechen, wird der Realität derer, die in der Versorgung der Versicherten jeden Tag Verantwortung übernehmen, nicht gerecht. Das dürftige Ergebnis dann noch mit Kommentaren zu garnieren, dass der GKV-Spitzenverband erfolgreich eine Überforderung der Versicherten abwenden konnte, während das System auf Finanzrücklagen von mehr als 20 Milliarden Euro hockt, ist nicht nur schlechter Stil, vielmehr bewirkt es ein Fortschreiben des Abwendens von der Selbstverwaltung. Dieses Elfenbeinturm-Denken verhöhnt jeden Arzt, der in seiner Praxis tagtäglich mit mehr Patienten, mehr Bürokratieaufwand und mehr Versorgungsaufwand konfrontiert ist. Vor diesem Hintergrund nicht einmal den Inflationsausgleich zu gewähren, zeigt wie entrückt der GKV-Spitzenverband von der Versorgung ist.“

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