Aktuelles

24.05.2019

Künstliche Intelligenz kommt – wir wollen dabei sein und mit gestalten

Ein Statement des Bündnisses Junge Ärzte (BJÄ): Das BJÄ sieht die Integration Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen als unumgänglich an – daher wollen wir aktiv mitgestalten und die Richtung mitbestimmen.  

„KI wird den Arbeitsalltag von den heute jungen ÄrztInnen maßgeblich verändern. Daher ist es umso wichtiger, dass wir Einfluss darauf nehmen wie unsere Zukunft aussehen wird“, betont Mira Faßbach, Sprecherin des Bündnis Junge Ärzte.  Das Bündnis fordert eine stärkere Auseinandersetzung mit der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Gesundheitspolitik, im Krankenhaus, und insbesondere in der Ärzteschaft. „Wir fordern die verfasste Ärzteschaft zu einer kritischen und dennoch positiven Debatte zur Künstlichen Intelligenz auf und stehen bereit, diese mitzugestalten“, äußert Max Tischler als Mitglied des Bündnisses.  

Das Bündnis sieht in der KI die Möglichkeit einer Entlastung bei Routine- und Recherchetätigkeiten für eine bessere Patientenversorgung. Die KI solle dabei helfen, die Lebenswirklichkeit des Patienten besser erfassen zu können, zum Beispiel durch Implikation und Aufbereitung von Informationen aus Wearables und Apps in die Patientenakte.

Wichtig für eine gute Umsetzung von KI seien deutschlandweite Zulassungskriterien etwa durch ein KI Qualitätssiegel, fordert das Bündnis. Dieses sollte auch Faktoren wie Interoperabilität und Datensicherheit prüfen. „Wir empfehlen die Anwendung und Entwicklung künstlicher Intelligenz, sofern diese einen transparenten, evidenzbasierten und ärztlich begleiteten Validierungsprozess durchlaufen hat. Wir benötigen ein Qualitätssiegel oder eine Zulassung für KI, die eine schnelle, sichere und flexible Validierung gewährleistet“, äußert Hanna Eisenberg als Mitglied des Bündnisses.

„Wir Ärzte und Ärztinnen sind die Anlaufstelle für die Patienten und Bezugs- und Vertrauensperson“, betonen die Bündnis-Mitglieder. Der persönliche Patientenkontakt ist und bleibe der Goldstandart – Empathie und Fürsorge sind die höchsten Güter „Wir sind daher kritisch offen für Künstliche Intelligenz, solange diese eine Verbesserung in der Patientenversorgung und für die Patientensicherheit bedeutet.“

Das Bündnis Junge Ärzte hat Künstliche Intelligenz zum Thema gemacht und war beispielsweise beim Fachärztetag des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) im April 2019 in Berlin mit einer Schwerpunkt Veranstaltung präsent. „Ohne Aufklärung und Beteiligung der Ärzteschaft werden uns Unternehmen in der Implementation von Künstlicher Intelligenz schon bald überholt haben“, ist sich das Bündnis sicher. Daher gilt es jetzt, schnell und gemeinsam zu Handeln.

Das Bündnis Junger Ärzte ist ein fächerübergreifender Zusammenschluss von Nachwuchsmedizinern und repräsentiert aktuell 22 Verbände.

20.05.2019

Reform der Psychotherapeutenausbildung muss zu eigenständiger KV führen

Anlässlich der anstehenden Reform der Psychotherapeutenausbildung erklärt die Allianz deutscher Ärzteverbände: 

„Die Weiterentwicklung der psychologisch-psychotherapeutischen Ausbildung etabliert mit zwei psychologischen Studiengängen einen neuen approbierten Heilberuf, der kein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapie-Verfahren anwenden kann. Die auf dieser Basis entstehenden Fachgebiete sollen kammerautonom entwickelt werden. Die Weiterbildung soll in Teilen über die Kassenärztlichen Vereinigungen finanziert werden. Wenn der Gesetzgeber schon einen solchen neuen, approbierten psychologischen Heilberuf und die Basis für ein neues psychologisches Versorgungssystem neben und in Teilen konkurrierend mit dem ärztlich-medizinischen Versorgungssystem schafft, muss er das auch mit allen Konsequenzen tun. Das heißt er muss eigenständige Kassen-Psychologisch-Psychotherapeutische Vereinigungen formen und die psychologischen Psychotherapeuten aus dem bisherigen System der KVen entlassen“, erklärt der Sprecher der Allianz deutscher Ärzteverbände, Dr. Dirk Heinrich.

Psychotherapie ist weder ein Fach, noch ein Gebiet. Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wenden die gleichen Verfahren der Richtlinienpsychotherapie an, ausschließlich als Behandlungsweise, also beschränkt auf Therapie. Diese Einheit rechtfertigt bis heute, weshalb die Kassenärztlichen Vereinigungen auch für nicht-ärztliche Psychotherapeuten geöffnet wurden.

Mit dem aktuellen Gesetzesentwurf wird aber ein von der Ärzteschaft abgespaltener Heilberuf etabliert und damit logischerweise auch eine eigene Kassen-Psychologisch-Psychotherapeutische Vereinigung nötig.

„Rosinenpickerei auf Kosten der Patienten und Ärzte können wir nicht tolerieren“, sagt Dr. Dirk Heinrich, Sprecher der Allianz. „Laut den aktuellen Vorstellungen und Forderungen der Kammer sollen niedergelassene Ärzte Weiterbildungen der Psychologischen Psychotherapeuten zahlen, die ihnen selbst nicht offenstehen. Gleichzeitig wird aber die Zuständigkeit für alles Psychische, Psychosomatische und sogar auch für die physische Gesundheit reklamiert.“

Ärzte mit einer Weiterbildung zum Psychotherapeuten sorgen dafür, dass hilfesuchende Patienten in ihrer Ganzheit von Körper und Geist betrachtet werden. Nicht jedem Patienten mit einer psychischen oder psychosomatischen Störung ist mit einer Psychotherapie geholfen. Körperliche Erkrankungen mit psychischen Folgestörungen können nur von Ärzten diagnostiziert und angemessen therapiert werden.

Im Sinne der Patienten muss klar zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Psychotherapeuten unterschieden werden. Letztere können als „Psychologische Psychotherapeuten“ bezeichnet werden. Es wäre fatal, die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ verallgemeinernd für Heilberufler sehr unterschiedlicher Qualifikationsniveaus einzuführen – besonders, da Absolventen des geplanten neuen Studiengangs die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ erhalten sollen, ohne umfassende praktische Erfahrung in Psychotherapie zu besitzen.

Die Allianz deutscher Ärzteverbände ist der Zusammenschluss der größten, bundesweit tätigen und fachübergreifenden Verbände und besteht aus

  • Berufsverband deutscher Internisten (BDI),
  • Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände (GFB),
  • Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands,
  • MEDI GENO Deutschland,
  • NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, und
  • Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa).

06.05.2019

Ärzteverbände sehen Patienteninteressen durch Faire-Kassenwahl-Gesetz bedroht

Zustimmung, aber auch Ablehnung zu den verschiedenen
Regelungsbereichen des „Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Faire-Kassenwahl-Gesetz, kurz: GKV-FKG) formuliert die Allianz deutscher Ärzteverbände: „Eine Reform des Risikostrukturausgleiches ist längst überfällig. Das Gesetz enthält
sinnvolle Korrekturen für eine gerechte und zielorientierte Verteilung der Beiträge auf die Krankenkassen“, erklärt der derzeitige Sprecher der Allianz, Dr. Dirk Heinrich. Kassen müssten den Anreiz haben, Kranke zu versorgen und nicht Gesunde als Mitglieder zu werben. Daher sei die Einführung eines Krankheitskosten-Vollmodells der richtige Ansatz.

Problematisch sieht die Allianz die im Gesetz vorgesehenen Kürzungen bei den Programmpauschalen für strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP). In DMP werden Millionen chronisch Kranker beispielsweise im Bereich Diabetes, koronare Herzkrankheit (KHK), chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen
(COPD) oder Asthma bronchiale behandelt. „Die geplante Streichung der Programmkostenpauschale ist in diesem Zusammenhang völlig unverständlich und kontraproduktiv. Denn ohne eine adäquate Gegenfinanzierung werden DMP keine Zukunft haben.

Die Datenlage zu den DMP belegt, dass die Morbidität sinkt und gleichzeitig Kosten eingespart werden. Daher ist es für die Allianzverbände unverständlich, weshalb der Gesetzgeber ein Erfolgsmodell durch diese Eingriffe torpediert“, erklärt Dr. Heinrich. Aus grundsätzlichen Erwägungen kritisiert die Allianz die politischen Eingriffe in die Selbstverwaltung der Krankenkassen: „Wenn eine Gesellschaft einem selbstverwalteten Gesundheitswesen den Vorrang vor einem staatlich organisierten System gibt, kann der Gesetzgeber dieses System nicht durch ständige Eingriffe fortgesetzt schwächen“, betont Dr. Heinrich. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Zusammensetzung der Verwaltungsräte des GKV-Spitzenverbandes zu reformieren und hauptamtliche Kassenvorstände dorthin zu entsenden.


Die Allianz deutscher Ärzteverbände ist der Zusammenschluss der größten, bundesweit tätigen und fachübergreifenden Verbände und besteht aus dem Berufsverband deutscher Internisten (BDI), der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände (GFB), dem Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands, MEDI GENO Deutschland,  NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, und dem Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa).

17.04.2019

Verbessern heißt verändern!

Im Rahmen des 5. SpiFa-Fachärztetages 2019 hat das Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) den SpiFa-Fachkongress mit dem Thema „Patientenversorgung – Wofür brauchen wir künstliche Intelligenz, wofür nicht?“ bereichert und über nachfolgende Kernpunkte des Bündnisses mit den Gästen gestritten und diskutiert.

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06.02.2019

DAK veröffentlicht Digitalisierungsreport 2019

Die DAK Gesundheit hat ihren zweiten Digitalisierungsreport über den Fortschritt der Digitalisierung des Gesundheitswesen veröffentlicht. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat neben weiteren Partnern den Report unterstützt und in seinem Netzwerk dafür geworben, den Blick auf die Digitalisierung zu richten.

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04.02.2019

Save the date: 5. SpiFa-Fachärztetag

Jetzt Freitag, den 5. April 2019 im Kalender sichern. Der 5. SpiFa-Fachärztetag öffnet wieder die Türen für die Öffentlichkeit. Seien Sie dabei, bringen Sie sich ein oder lernen Sie unsere Positionen kennen. Alle Informationen zum SpiFa-Fachärztetag, zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier: SpiFa-Fachärztetag 2019

22.12.2018

Versorgung – Eine „fast lane“ für Innovationen

Ärzte Zeitung online, 22.12.2018

Innovationen sollten nach den Plänen des SpiFa für fünf Jahre räumlich und zeitlich begrenzt eingeführt werden können. Das aber erfordert zwingend Selektivverträge.

Von Ilse Schlingensiepen

Eine „fast lane“ für Innovationen

Innovationen in der Medizin: Nicht immer gelangen sie nach Ansicht von Fachärzten ausreichend schnell zum Patienten.

Innovationen sind für das Gesundheitswesen viel zu wichtig, um ihre Einführung allein dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) zu überlassen, findet der Ehrenpräsident des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) Dr. Andreas Köhler. Beim Symposium des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) während des 41. Deutschen Krankenhaustages präsentierte der ehemalige Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Reformvorschläge des SpiFa.

Köhler, der in seiner früheren Funktion selbst an GBA-Entscheidungen beteiligt war, blickte ausdrücklich als „Privatier“ auf das mächtigste Gremium im deutschen Gesundheitswesen. Was Neuerungen anbelangt, ist seine Einschätzung eindeutig: „Im GBA wurden Innovationen noch nie als Chance verstanden.“ Als Grund für die innovationshemmende Wirkung sieht Köhler die mächtige Rolle des Trägerausschusses, in dem KBV, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und GKV-Spitzenverband ohne Beteiligung der Öffentlichkeit Entscheidungen fällen würden.

Direktes Antragsrecht beim IQWiG

Nötig sei eine „fast lane“ für Innovationen, die nicht durch die Träger behindert wird, sagte er. Der Vorschlag: „Der Bundestagsgesundheitsausschuss bildet einen Innovationsausschuss, der ein direktes Antragsrecht beim IQWiG hat.“ Unternehmen könnten Anträge bei dem Ausschuss stellen und Dossiers einreichen. Innovationen sollten für fünf Jahre räumlich und zeitlich begrenzt eingeführt werden können. Das erfordere zwingend Selektivverträge. Zudem sei eine Evaluation notwendig. „Das ist die Überlegung der Fachärzte, weil wir sehen, dass wir Innovationen brauchen, um die Versorgungsprobleme der nächsten 20 Jahre zu lösen“, sagte Köhler.

Was die Adressaten von solchen Vorschlägen halten, blieb leider im Dunkeln. Weder der GBA noch das Bundesgesundheitsministerium wollten einen Vertreter zu der Veranstaltung schicken, berichtete BDI-Präsident Dr. Hans-Friedrich Spies.

Ungleiches Kräftemessen

Auch DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum sparte nicht mit Kritik am GBA. „Wir erkennen an, dass man ein solches Steuerungsgremium in der Selbstverwaltung braucht“, sagte er zwar. Die Ausgestaltung sei aber an vielen Stellen unbefriedigend. Dazu zählt er, dass auf der einen „Bank“ fünf Vertreter der Kassen sitzen, auf der anderen fünf Leistungserbringer, aber verteilt auf Kliniken, Niedergelassene und Zahnärzte. Es sei eine Fiktion, die Leistungserbringer als Einheit zu betrachten.

„Als zentrales Problem sehe ich die Letztentscheidung des unparteiischen Vorsitzenden, die ihm eine enorme Macht im System gibt“, sagte Baum. Die eigentliche Aufgabe, die verschiedenen Meinungen zusammenzubringen, erfüllt der Vorsitzende seiner Meinung nach nicht. Für Baum ist klar: „Wir müssen zu einer anderen Entscheidungsfindung kommen.“ Auch er kann sich eine stärkere Rolle des Gesetzgebers vorstellen. Große Systementscheidungen sollten vorab dem Bundestag vorgelegt werden. „Damit würde man sie aus der Zuständigkeit einer einzelnen Institution nehmen.“

„Wir müssen das Zusammenspiel von Politik und Selbstverwaltung bei der Ausgestaltung des Gesundheitswesens überdenken, damit der GBA den Erwartungen genügen kann“, sagte Dr. Jürgen Malzahn, Abteilungsleiter stationäre Versorgung beim AOK-Bundesverband. Ihm fehlen klare Gesundheitsziele und konkrete Rahmenbedingungen für die Gesundheitsversorgung. Der GBA habe eine hohe fachliche Kompetenz, betonte Malzahn. Mögliche Alternativen kann er nicht erkennen. „Der GBA kann nur so gut sein, wie es die strategischen Vorgaben durch Politik und Gesetzgeber sind.“

Es gehe nicht darum, den GBA abzuschaffen, er müsse aber effektiver werden, betonte der Infektiologe Professor Andrew Ullmann, der für die FDP im Bundestag sitzt. Die verschiedenen juristischen Gutachten zum GBA und seiner verfassungsrechtlichen Legitimation zeigten den Handlungsbedarf. Ziel einer GBA-Reform sollte es sein, die Verfahren rechtssicher, minimal-bürokratisch, transparent und zügig zu machen.

Bei aller Kritik am GBA sieht BDI-Präsident Spies die möglichen Auswirkungen der juristischen Gutachten mit gemischten Gefühlen. „Vielleicht geht der Schuss nach hinten los“, warnte er. Die eingehende juristische Prüfung könnte am Ende die Spielräume der Selbstverwaltung beschneiden. „Unter Umständen wird die Selbstverwaltung so begrenzt, dass sie kaum noch beschlussfähig ist.“

Quelle: Ärzte Zeitung vom 22. Dezember 2018

21.12.2018

Zu Kassenchef und Lauterbach: „Absichtlich grobes Foul“

Zu den Forderungen des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg, niedergelassene Ärzte sollen ihre Praxen länger und insbesondere an Freitagnachmittagen oder Samstagen öffnen, da sich Krankheiten nicht nach den „Lieblingsöffnungszeiten“ der niedergelassenen Ärzte richten, und zu den Äußerungen des SPD-Gesundheitspolitikers Professor Karl Lauterbach, der in der Neuen Osnabrücker Zeitung vielen niedergelassenen Ärzten unterstellt, sie würden weder mittwochs noch freitags an den Nachmittagen arbeiten und stattdessen auf dem Golfplatz gesehen, nimmt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, Stellung:

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21.12.2018

Belegärzte – SpiFa drängt Koalition zu rascher Hilfe

Ärzte Zeitung online, 20.12.2018

Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) drängt rasche Reformen zugunsten von Belegärzten. Belegärztliche Leistungen, entsprechende Abteilungen und die Zahl der Belegärzte seien rückläufig. Gründe dafür seien das unterschiedliche Leistungsrecht zwischen den Sektoren und die Vergütung im EBM. Denn bei der Kalkulation werde nicht die höhere Morbidität der Klinik-Patienten berücksichtigt.

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21.12.2018

Ambulante Versorgung – Montgomery: Praxistaugliche Lösungen statt Polemik

Zu den Verlautbarungen des GKV-Spitzenverbandes über Praxisöffnungszeiten erklärt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Die Kassenfunktionäre sollten sich dringend aus ihren Verwaltungsgebäuden heraus bemühen und einen Blick in die Praxen der niedergelassenen Ärzte werfen. Die Kollegen arbeiten am Limit und oftmals darüber hinaus.

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