Aktuelles

16.08.2018

KBV: Honorarverhandlungen für 2019 gestartet

Wie viel Geld stellen die Kassen für die ambulante medizinische Versorgung 2019 zur Verfügung? Darüber hat die KBV mit den Krankenkassen verhandelt. Dabei ging es einerseits um die Anpassung des Orientierungswerts. Hier spielten in diesem Jahr außerordentliche Kostensteigerungen wie Hygieneauflagen und die DSGVO eine große Rolle. Andererseits hat die KBV eine dringend benötigte Aufwertung der Hausbesuche ins Spiel gebracht. Was in der ersten Sitzung des Bewertungsausschusses herausgekommen ist, erläutert der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, 15.08.2018

15.08.2018

Ärzteschaft – Die Krankenkassen sind in der Finanzierungs­verantwortung

Andreas Gassen, Frank Ulrich Montgomery (v.l.) /Georg J. Lopata

Kritik an den geplanten Regelungen zu Sprechstundenzeiten und Lob für die in Aussicht gestellte extrabudgetäre Vergütung. So kommentieren Bundesärzte­kammerprä

sident Frank Ulrich Montgomery und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, den Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). Gassen zweifelt allerdings daran, ob Bundesgesund­heitsminister Jens Spahn (CDU) insbesondere die zusätzliche Vergütung für Sprechstundenregelungen und Terminvergabe durchhält.

Weiterlesen

13.08.2018

Darmkrebs-Vorsorge – Einladungsverfahren endlich auf dem Weg

Mit mehr als fünf Jahren Verzug haben es die zuständigen Gremien des Gesundheitswesens endlich geschafft, ein Einladungsverfahren zur Darmkrebs-Vorsorge auf den Weg zu bringen. Den Auftrag hierfür hatte der Gesetzgeber bereits im Rahmen des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes im April 2013 erteilt. Entsprechend der dort gesetzten Frist sollte es eigentlich bereits seit zwei Jahren laufen. Weiterlesen

08.08.2018

Ärzteschaft: SpiFa für unabhängigen Medizinischen Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung

Der Medizinische Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) muss aus der Abhängigkeit der Krankenkassen herausgelöst und unabhängig werden. Das hat heute der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) angemahnt. Hintergrund ist ein Urteil des Landessozialgerichts Stuttgart zur Rehamaßnahme einer demenzkranken Frau.

Weiterlesen

06.08.2018

BVOU-Präsident: Kritik am geplanten TSVG

06.08.2018

Gastkommentar: „Ärzte sind faul“

DocCheck News, 02.08.2018

Dr. med. Dirk Heinrich
Vorstandsvorsitzender SpiFa e.V.
Bundesvorsitzender NAV-Virchow-Bund e.V.

Politiker und Krankenkassen unterstellen uns Ärzten, dass wir zu wenig arbeiten. So können sie die wahren Ursachen für Wartezeiten und andere Probleme im Gesundheitswesen bequem verdrängen.

Ärzte sind faul, zumindest wenn man nach den Äußerungen von Politikern und Krankenkassenvertretern aus der letzten Zeit geht. Das zeigt sich am deutlichsten im Plan, die Mindestsprechstunden von 20 auf 25 Stunden zu erhöhen. Weiterlesen

01.08.2018

BDI: Die Kassenärztlichen Vereinigungen degenerieren zur Sicherstellungsbehörde

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) sieht in dem vom Bundesgesundheitsminister Spahn eingebrachten Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (GKV-VSTG) eine weitere Entmachtung der Selbstverwaltung. Auch der neue Gesundheitsminister setzt damit die Tradition der so genannten Selbstverwaltungsstärkungsgesetze aus der letzten Legislaturperiode fort und greift weiter in die Gestaltungskompetenz insbesondere der Kassenärztlichen Vereinigungen ein. Weiterlesen

27.07.2018

Bedeutung der Fachärzte in der Grundversorgung anerkannt!

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf den Weg bringen will, verhalten positiv.

Mit dem TSVG zeigt Jens Spahn, dass die Bundesregierung endlich anerkennt, welchen wichtigen Beitrag die Fachärzte in Deutschland auch in der ambulanten Grundversorgung der Bevölkerung leisten. Der SpiFa sieht sich in seiner Position bestätigt, dass auch den Fachärzten ein Stellenwert in der ambulanten Grundversorgung kranker Menschen in Deutschland gegeben wird. „Das freut uns“, sagt Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa, und verweist auf das Grundsatzpapier des SpiFa „Fachärzte in der Grundversorgung“ aus dem Jahr 2016. Weiterlesen

26.07.2018

NAV: TSVG – Die Richtung stimmt

Der Entwurf für ein Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG) ist „eine echte Chance für die Lösung von Problemen in der ambulanten medizinischen Versorgung“, erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich.

„Mit diesem Gesetz erkennt die Bundesregierung an, dass die Budgetierung ärztlicher Leistungen eine wesentliche Ursache der Probleme ist“, stellt Dr. Heinrich fest. Gleich an vier Stellen – bei neuen Patienten, wenn Patienten über die Terminservicestelle kommen, bei akuten Patienten und in der offenen Sprechstunde – werde die extrabudgetäre Vergütung der Grund- und Versichertenpauschalen als Anreiz gesetzt. Darüber hinaus werde für neue Patienten auch eine Erhöhung der extrabudgetären Vergütung eingeführt. Weiterlesen

20.07.2018

Spahn-Pläne: Erster Ansatz zur Entbudgetierung – Kassen jetzt in der Pflicht

Zu den heute im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt Dr. Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund):

„Endlich wird der Zusammenhang zwischen der Budgetierung ärztlicher Leistungen und Terminkapazitäten von der Politik anerkannt. Die Lösungsansätze sind jedoch nicht konsequent genug.

Anstatt wenigstens die Grundleistungen von Haus- und Fachärzten zu entbudgetieren, wird ein kleiner Bereich herausgenommen, nämlich neue Patienten in offenen Sprechstunden und über die Terminservicestellen vermittelte Patienten. Weiterlesen

Ältere Artikel »