Aktuelles

16.04.2018

Spies: Neue GOÄ kommt nicht vor 2020

Ärzte Zeitung online

Wann kommt die neue GOÄ? Viel spricht derzeit dafür, dass es noch einige Jahre dauern wird. Schuld wären diesmal aber nicht die Ärzte.

Spies: Neue GOÄ kommt nicht vor 2020

Nicht 2017, nicht 2018. Kommt die neue GOÄ wmöglich erst in einigen Jahren?

Die Hängepartie in Sachen einheitliche Gebührenordnung in der Koalition wird auch die Vorlage der neuen GOÄ an die Bundesregierung voraussichtlich verzögern. Auf die Komplikationen, die sich durch den Koalitionsvertrag für die Erarbeitung der neuen Gebührenordnung für Ärzte ergeben, hat Dr. Hans-Friedrich Spies, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) beim Internistenkongress verwiesen. Weiterlesen

16.04.2018

Spahn ruft Kassen auf – Runter mit den Zusatzbeiträgen!

Ärzte Zeitung online

Geld zu horten sei nicht die Aufgabe der Krankenkassen, betont Bundesgesundheitsminister Spahn – und fordert die Kassen auf, die Zusatzbeiträge zu senken.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert die Krankenkassen auf, angesichts von milliardenschweren Geldreserven die Beiträge zu senken.

„Der Spielraum ist bei sehr vielen Krankenkassen vorhanden (…). Die Versicherten haben einen Anspruch darauf. Es ist ihr Geld“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag). „Geld horten ist nicht Aufgabe der Krankenkassen.“ Weiterlesen

23.02.2018

Sprechstundenzeiten: Was will Politik eigentlich?

Sprechstundenzeiten – Der Satz liest sich smart: Das Mindestsprechstundenangebot der Vertragsärzte für die Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten wird von 20 auf 25 Stunden erhöht. Doch was ist damit gemeint? Fünf Stunden on top zur Durchschnittsarbeitszeit von 52 Wochenstunden je Arzt? Oder eher eine Umverteilung ärztlicher Arbeitszeit? Diese Frage stellen sich die KBV-Vorstände Dr. Andreas Gassen und Dr. Stephan Hofmeister. Weiterlesen

20.02.2018

Statement zum jameda-Urteil des Bundesgerichtshofs

„Mit der Entscheidung, dass jameda das Profil der Klägerin auf deren Wunsch hin löschen muss, stärkt das Bundesgerichtshof die Persönlichkeitsrechte und die Rechtssicherheit von niedergelassenen Ärzten“, kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, das Urteil im Rechtsstreit zwischen einer niedergelassenen Dermatologin und dem Bewertungsportal jameda. Weiterlesen

20.02.2018

Gute Versorgung für alle: Höchstens zehn Kilometer bis zum nächsten Hausarzt

Ambulante Versorgung – Fast 100 Prozent der Bürger legen in Deutschland weniger als zehn Kilometer zurück, um den nächsten Hausarzt zu erreichen. Nur ein verschwindend kleiner Anteil (0,2 Prozent) muss eine längere Distanz absolvieren.

Berlin, 20. Februar 2018 – „Die ambulante Versorgung in unserem Land ist – allen manchmal herbeigeredeten Unkenrufen zum Trotz – sehr gut“, kommentierte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin. Er bezog sich auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Weiterlesen

16.02.2018

Interview: „In der ASV können Praxisärzte Innovationen eher einsetzen!“

Ärzte Zeitung, 16.02.2018

Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung erreicht die Urologie. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018 kann interdisziplinäre Versorgung von urologischen Tumoren in Praxen und Kliniken starten.

Ärzte Zeitung: Herr Dr. Schroeder, wie ist der Stand der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung für urologische Tumoren?

Dr. Axel Schroeder: Die zweimonatige Einspruchsfrist des Bundesgesundheitsministeriums läuft in wenigen Tagen ab. Ich erwarte keine wesentlichen Änderungen an den Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 21. Dezember. Aber: Noch müssen wir abwarten. Nichtsdestotrotz planen wir eine Reihe von Informationsveranstaltungen zur ASV in der Urologie. Damit starten wir an diesem Wochenende. Weiterlesen

07.02.2018

Große Koalition macht die Niederlassung in Deutschland noch unattraktiver

Sollte der Koalitionsvertrag von Union und SPD so kommen, wie er aktuell aussieht, werden sich noch weniger Ärztinnen und Ärzte in Deutschland niederlassen, ist der Vorstandsvorsitzende von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, überzeugt. Denn die Politik löst damit nicht die dringenden und echten Probleme in der ambulanten Versorgung.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen können unter diesen Voraussetzungen die nächste Ärztinnen- und Ärztegeneration mit kürzeren, flexibleren aber dennoch gut bezahlten Arbeitszeiten nicht integrieren“, so Baumgärtner. Denn die Erträge aus der budgetierten Gesamtvergütung reichen nicht mehr für die Anstellung von Ärztinnen oder Ärzten in den Versorgerpraxen aus. Diese sind aber notwendig, da die jüngeren Ärztinnen und Ärzte berechtigterweise nicht mehr bereit sind, die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden zu leisten wie die früheren Generationen. „Das Praxissterben geht weiter“, warnt der MEDI GENO-Chef im Rundschreiben an seine Mitglieder. Weiterlesen

07.02.2018

Koalitionsvertrag: Staat übernimmt das Gesundheitswesen

Zu den Vereinbarungen für das Gesundheitswesen im Koalitionsvertag nimmt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, Stellung:

„Die Vereinbarungen zur Gesundheitspolitik atmen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut. Mit einer Vielzahl von Detailregelungen und der Schaffung neuer Institutionen und Gremien sichert sich die Politik den Zugriff auf das Gesundheitswesen und baut ihren Einfluss zulasten der bestehenden Selbstverwaltung aus. Die eigentlichen strukturellen Probleme, die durch die anhaltende Budgetierung verursacht werden, gehen die Koalitionäre erst gar nicht an. Während in vielen Bereichen offenbar genug Geld vorhanden ist, werden hier die entsprechenden Mittel verweigert. Weiterlesen

01.02.2018

Aus 20 mach 30 – Streit um Sprechstundenzahl

Ärzte Zeitung online, 31.01.2018

Der Vorschlag, die Mindestanzahl der Sprechstunden um die Hälfte zu erhöhen, stößt bei niedergelassenen Ärzten auf heftige Kritik.

Von Anno Fricke

Niedergelassene Ärzte laufen Sturm gegen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg. „Wir wollen, dass die Mindestanzahl an Sprechstunden auf 30 Stunden pro Woche festgelegt wird“, forderte Stackelberg am Mittwoch. Es solle selbstverständlich sein, dass die 90 Prozent der Bevölkerung , die die gesetzliche Krankenversicherung trügen, bei der Terminvergabe nicht benachteiligt würden. Stackelberg forderte zudem Sanktionen für Ärzte, die sich nicht an eine solche Vorgabe hielten. Derzeit sind Vertragsärzte verpflichtet, mindestens 20 Sprechstunden in der Woche für gesetzlich Versicherte vorzuhalten.

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31.01.2018

Ausschuss für Gesundheit (AfG) im Deutschen Bundestag konstituiert

Heute hat sich der Ausschuss für Gesundheit (AfG) im Deutschen Bundestag konstituiert. den Vorsitz im Ausschuss für Gesundheit hat Erwin Rüddel, CDU/CSU, inne.

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