Aktuelles

16.06.2020

Leistungsversprechen mehr als erfüllt – Vergütungsversprechen gebrochen: GKV bestraft Fachärzte im Labor für außerordentlichen Einsatz mit weniger Honorar

Auch in der vergangenen Woche haben die Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V. wieder außerordentliche Arbeit geleistet: So wurden in der 24. Kalenderwoche in den an der Umfrage teilnehmenden 135 Laboren 278.410 SARS-CoV-2-PCR-Tests ausgewertet und insgesamt 48.509 Antikörpertests durchgeführt. Darüber hinaus stehen aktuell rund 900.000 Tests pro Woche für eine qualitätsgesicherte und umfassende Covid-19-Diagnostik zur Verfügung. Auch an der Fertigstellung der so genannten Corona-Warn-App, die ab heute zum Download bereitgestellt werden soll, haben sich die Expert*innen aus den Laboren beteiligt. „Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie leistungsfähig wir als Fachärztinnen und Fachärzte im Labor nicht nur in der flächendeckenden Versorgung, sondern auch in Fragen der Digitalisierung sind“, sagt Dr. Michael Müller. 

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16.06.2020

SpiFa zur TI-Störung – Ärzte sollen Kosten bei Gematik geltend machen

Auch für den Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) ist klar: Die von der Störung der Telematik-Infrastruktur betroffenen Vertragsärzte dürfen nicht für die dadurch entstandenen Kosten aufkommen. Der Verband ruft seine Mitglieder auf, die Aufwendungen bei der zuständigen Betreibergesellschaft Gematik geltend zu machen.   

Für Heinrich offenbart die derzeitige Störung „eine Symptomatik des Auslieferns“ der niedergelassenen Ärzte an die TI.

Bis zu 80.000 Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten sind seit zwei Wochen von der Telematik-Infrastruktur (TI) abgeschnitten und können kein Versicherten-Stammdaten-Management (VSDM) durchführen. Grund dafür ist ein nach wie vor nicht behobener Konfigurationsfehler in der TI.

Nach Ansicht von Dr. Dirk Heinrich offenbart die derzeitige Störung „eine Symptomatik des Auslieferns“ der niedergelassenen Ärzte an die TI. „Wir reden derzeit nur vom Verwaltungsmodul-Abgleich der Versicherten-Stammdaten. Ich mag mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, was in einem solchen Fall passiert, wenn wir das elektronische Rezept und die elektronische AU haben“, sagt der Spifa-Vorsitzende und betont: „Wir fordern daher die Gematik eindrücklich auf, sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.“

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat bereits nach Gesprächen mit der Gematik und dem Bundesgesundheitsministerium klargestellt, dass für Praxisinhaber keine Nachteile als Folge der TI-Störung entstehen dürfen. Die betroffenen Ärzte sollten weder Regresse fürchten noch für die Kosten der Updates aufkommen müssen. Spifa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann nennt dies „eine Selbstverständlichkeit, die keiner weiteren Diskussion bedarf, vielmehr sollte sich die Gematik auf die Behebung der Störung konzentrieren“.

Der Spifa fordert seine Mitgliedsverbände sowie deren Mitgliedern auf, „die entstandenen Aufwendungen unter konkreter Bezifferung mit der Begründung, dass diese für die Behebung eines Fehlers in der IT-Infrastruktur aufgrund des nicht Funktionierens der Software entstanden sind, bei der Gematik geltend zu machen“.

12.06.2020, Autor: sk
Quelle: https://www.aend.de/article/206803

12.06.2020

ALM e.V. entsetzt über Absenkung der Vergütung für CORONA-PCR: Kassen sind sich offensichtlich der Tragweite und Auswirkungen dieses Beschlusses nicht bewusst

Konsterniert und befremdet nehmen die Mitgliedslabore des Verbandes der Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V. den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Absenkung der Vergütung für die SARS-CoV-2-PCR auf 39,40 Euro zur Kenntnis.

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11.06.2020

„ÄrzteTag“-Podcast Wie funktioniert die Arztausbildung in Corona-Zeiten?

Langsam kehrt in vielen Kliniken wieder Normalität ein und Assistenzärzte haben nun erstmals eine Pandemie erlebt: Nicht nur eine schlechte Erfahrungen, findet Dr. Cornelius Weiß vom Jungen Forum des BDI.

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10.06.2020

Corona-Pandemie führt im privatärztlichen Bereich zu Honorarrückgängen um 33 %

Berlin, 10. Juni 2020. Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. (PVS Verband) hat die Honorareinbußen der niedergelassenen Ärzte infolge der Corona-Pandemie für April in einer repräsentativen Stichprobe erhoben. Im Durchschnitt gingen die Honorare für privatärztliche Leistungen bundesweit um knapp 33 % zurück. Einige Fachgruppen haben deutlich überdurchschnittliche Honorareinbußen zu verzeichnen.

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08.06.2020

Corona-Rettungsschirm – Legen Länder-KVen das Gesetz falsch aus?

Im COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz wurden Regelungen aufgenommen, um einen Rettungsschirm für die vertragsärztliche Versorgung aufzuspannen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sollen nun Änderungen beim Honorar-Verteilungsmaßstab vornehmen, um Praxen mit starken Fallzahlrückgängen unter die Arme zu greifen. Einige KVen haben die Spielregeln dabei aber noch nicht ganz verstanden, warnt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa).

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08.06.2020

SpiFa kritisiert Verhandlungsverhalten der KVen

Laut Facharztverband geben einige KVen zu bereitwillig ihren Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung des Corona-Rettungsschirms für die Praxen auf.

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04.06.2020

SpiFa stört im Leopoldina-Papier der Fokus auf Universitätsmedizin

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands sieht die Rolle des ambulanten Sektors in der Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina unzureichend gewürdigt und spricht dem Papier die Evidenz ab.

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02.06.2020

Politik – Pandemie bringt viele Krankenhäuser in wirtschaftliche Schieflage

Berlin – Die gesetzlich vorgesehenen Ausgleichszahlungen für die Krankenhäuser rei­chen nicht aus, um die Erlösausfälle und Zusatzkosten durch die COVID-19-Pandemie zu kompensieren. Dadurch hat sich die wirtschaftliche Situation der Häuser im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer Krankenhausbefragung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG).

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02.06.2020

Gesetzesvorstoß – Koalition will bei Tabakwerbeverbot den Sack zu machen

Zweiter Anlauf im Bundestag: Union und SPD wollen ein schärferes Tabakwerbeverbot auf den Weg bringen. In der vergangenen Wahlperiode war das Vorhaben gescheitert.

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