Aktuelles

06.09.2021

Protestaktion wegen unbeglichener Hygienekosten: Magenspiegelungen gibt es nur noch, wenn es dringend ist

Berufsverband Niedergelassenen Gastroenterologen Deutschlands e.V. (bng), 6. September 2021

Endoskope müssen sauber sein! Die Fachärzte in endoskopierenden Praxen betreiben einen erheblichen Aufwand, um für ihre Patient:innen hygienisch einwandfreie Instrumente bereit zu halten. Dafür entstehen Kosten, die beglichen werden müssen. „Ärztinnen und Ärzte können die Untersuchungen nur anbieten, wenn die damit verbundenen Kosten gedeckt sind“, betont die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Priv.-Doz. Dr. Katja Klugewitz. „Weil sich die Krankenkassen seit Jahren weigern, diese Kosten in angemessener Weise zu übernehmen, bleibt uns nichts übrig, als die Untersuchungstermine auf das absolut Notwendige zu beschränken. Weiterlesen

17.08.2021

„ÄrzteTag“-Podcast: Wie wollen Ärzte Patienten im Hygienestreit auf ihre Seite ziehen, Dr. Schroeder?

Eine Kampagne soll Patienten auf die Unterfinanzierung von ärztlichen Hygienemaßnahmen hinweisen – auch durch Rationierung. SpiFa-Vorstand Dr. Axel Schröder erläutert im „ÄrzteTag“ die Ziele.

Dr. Axel Schroeder, Vorstand des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands (Spifa) und Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen. Weiterlesen

16.08.2021

Im Schulterschluss: Magen-Darm-Ärzte ziehen Konsequenzen

„Jeder Patient erwartet zurecht, dass bei einer Magen- oder Darmspiegelung ein hygienisch einwandfreies Endoskop verwendet wird“, sagt Priv.-Doz. Dr. Katja Klugewitz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Dafür treiben wir in unseren Praxen einen sehr hohen Aufwand, aber der hat seinen Preis. Die Krankenkassen weigern sich seit Jahren, diese Kosten zu übernehmen. Darüber werden wir unsere Patienten jetzt informieren und sie auffordern, ihrer Kasse mitzuteilen, was sie davon halten!“ Weiterlesen

04.08.2021

Die faktische Demontage der STIKO schadet der Impfkampagne

Gemeinsame Presseerklärung BVKJ und Virchowbund

In dieser Phase der Pandemie müssen wir in Deutschland alles tun, um die Impfbereitschaft gerade der Erwachsenen zu erhöhen. Es ist kontraproduktiv, die unabhängigen, wissenschaftlich begründeten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) in Frage zu stellen. Gerade dies tut die Gesundheitsministerkonferenz, indem sie ohne Abstimmung mit der STIKO Beschlüsse fasst, wie gestern geschehen. Dadurch wird die STIKO als sehr bewährte Institution insgesamt geschwächt.- Bei aller berechtigten Kritik an der Transparenz der Entscheidungen, der Kommunikation und Geschwindigkeit der STIKO, lehnen wir den gestrigen faktischen Eingriff in die wissenschaftliche Unabhängigkeit ab und weisen ihn zurück“, erklären der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) und der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (Virchowbund). Weiterlesen

26.07.2021

„Wir brauchen ein neues Denken“

änd-Serie zur Bundestagswahl

Mit den Bundestagswahlen am 26. September geht eine außergewöhnliche Legislaturperiode vorbei: In den letzten anderthalb Jahren wurden viele gesundheitspolitische Themen von der Corona-Pandemie in den Hintergrund gerückt. Was muss die neue Regierung angehen, und wie beurteilen die Player im Gesundheitswesen die vergangenen Jahre? Das fragt der änd in einer Serie. Heute: Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa).

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21.07.2021

SpiFa-Chef: „So wird das System am Ende kaputtgespart“

Die Wogen nach der Veröffentlichung der Positionspapier des AOK-Bundesverbands und des GKV-Spitzenverbands zur Bundestagswahl schlagen immer noch hoch. Am Freitag hat sich die Allianz Deutscher Ärzteverbände geäußert und den Krankenkassen vorgeworfen, mit ihren Plänen „Knauserei und Trickserei“ zu betreiben.

Gleichzeitig signalisierte die Geschäftsführerin Versorgung des AOK-Bundesverbandes Dr. Sabine Richard im „ÄrzteTag“-Podcast Dialogbereitschaft. Der HNO-Arzt und Allgemeinmediziner Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands, des Virchowbundes und Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände, hat sich diesen Podcast angehört und nimmt nun dazu Stellung.

Heinrich erläutert die Positionen der Ärzte bei den TSVG-Fällen, die die Kassen nach der Bundestagswahl wegen „Strategieanfälligkeit“ wieder ins Budget holen möchten. Er erklärt, warum die Ärzte ein „Kaputtsparen“ des Systems fürchten, wenn die Kassen ihre Forderungen durchsetzen und warum er glaubt, dass die Ängste der Krankenkassen vor mehr Entbudgetierung in Zeiten der Ärzteknappheit unbegründet sind. Nicht zuletzt beschreibt er die Vorstellungen der Ärzteschaft vor der Honorarrunde 2022, die im August beginnt.

Quelle: Ärzte Zeitung, 20. Juli 2021

10.06.2021

Politik – Kritik an geplanter Anpassung der MGV-Bereinigung

Deutsches Ärzteblatt, 10.06.2021

Berlin – Scharfe Kritik an den geplanten Anpassungen der Bereinigung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung übt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa). Im Rahmen des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) sollen die Bereinigungsmechanismen, welche aufgrund von im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) enthaltenen Ausbudgetierungen greifen, abgeändert werden. Weiterlesen

07.06.2021

Anhörung zu Pflegeplänen – Substitution ärztlicher Leistungen: KBV lässt pragmatischere Haltung durchblicken

Ärzte Zeitung, 07.06.2021

Die Übernahme ärztlicher Aufgaben durch Pflegekräfte oder Physiotherapeuten ist seit Jahren ein Aufreger. Jetzt deutet die Lobby der Vertragsärzteschaft Bewegung an – allerdings verbunden mit einer klaren Einschränkung.

Wenn beispielsweise Physiotherapeuten substitutiv ärztliche Leistungen übernehmen, sollte die berufsrechtliche und wirtschaftliche Verantwortung dann komplett bei dieser Berufsgruppe liegen, fordert die KBV.

Berlin. Die Substitution ärztlicher Tätigkeiten sorgt seit Jahren für Zwistigkeiten. Jetzt deutet sich ein bisschen Bewegung an. Weiterlesen

20.05.2021

Finanzierung von Hygienekosten – SpiFa ist „nicht mehr bereit, hier stillzuhalten“

Ärztenachrichtendienst, 20.05.2021

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) hat die Krankenkassen erneut aufgefordert, den niedergelassenen Ärzten ausreichend Geld zur Finanzierung von Hygienemaßnahmen in den Praxen zur Verfügung zu stellen. Die Kassen sollten ihre „destruktive Verweigerungshaltung in der gemeinsamen Selbstverwaltung“ aufgeben, betont der Ärzte-Dachverband in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Weiterlesen

20.05.2021

Hygienekosten: SpiFa bemängelt Verweigerungshaltung der Krankenkassen

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) hat die Krankenkassen erneut dazu aufge­rufen, die Kosten für Hygienemaßnahmen in den Arztpraxen ordentlich zu finanzieren.

Der SpiFa argumentiert, die Kosten für eine qualitätsgesicherte und validierte Aufbereitung von medizi­nischen Geräten seien in den vergangenen Jahren erheblich angestiegen. Sie könnten aus den von den Krankenkassen gezahlten Beträge nicht mehr gedeckt werden. Weiterlesen

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