Aktuelles

20.11.2018

Bündnis Junger Ärzte unterstützt Aufruf für neues Arztbild

Ein Wandel im ärztlichen Berufsalltag und ein neues Arztbild fordert das Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) – ein fachgebietsübergreifender Zusammenschluss von Nachwuchsmedizinern aus aktuell 22 Verbänden. Die Nachwuchsärzte verschiedener Fachgebiete verlangen unter anderem mehr Zeit für die Patienten-Arzt-Beziehung und weniger Öko­nomi­sierung in der Medizin.

Das Bündnis stellt sich damit hinter eine kürzlich veröffentlichte Bestandsaufnahme zur Arbeits- und Lebenswirklichkeit junger Ärzte im Deutschen Ärzteblatt. „Die Zahl der Ärzte in Elternzeit steigt, aber innovative Arbeitszeitmodelle und flexible Kinderbetreuungsangebote sind weiterhin rar“, kritisierte Mira Faßbach, Sprecherin des BJÄ.

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20.11.2018

Jetzt ist der Gesetzgeber gefragt: Berufsverband der Deutschen Urologen fordert große Impf-Allianz

Immer neue Masernausbrüche, mehr als 10.000 Keuchhustenfälle im letzten Jahr und Grippe-Impf­quoten, die bei gut einem Drittel der über 60-Jährigen stagnieren: Deutschland steht im Kampf gegen impfpräventable Erkrankungen schlecht da. „Zur Verbesserung des Impfschutzes der Bevölkerung benötigen wir eine gesamtgesellschaftliche Impf-Allianz mit Beteiligung des Gesetzgebers, um neue Strukturen und Rahmenbedingungen einführen zu können“, sagt der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BvDU), Dr. Axel Schroeder. Der Verband stellt diese Forderung vor dem Hintergrund der laufenden Urologischen Themenwoche zur HPV-Impfung, mit der sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der BvDU noch bis zum 23. November gemeinsam für die bundesweite Aufklärung über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) einsetzen. Weiterlesen

19.11.2018

BDI: Mit Internisten gegen den Hausärztemangel!

Für den Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) kann die hausärztliche Versorgung zukünftig nur durch die stärkere Einbindung von Internistinnen und Internisten sichergestellt werden. Wenn die Politik dem drohenden Versorgungsmangel beikommen will, müssen die Fördermaßnahmen für den hausärztlichen Versorgungsbereich auf alle dort tätigen Fachgruppen ausgeweitet werden.

Bisher wird die hausärztliche Versorgung laut §73 Abs. 1a SGB V durch drei Fachgruppen sichergestellt: Allgemeinmediziner, Internisten ohne Schwerpunkt und Kinder- und Jugendärzte. Die Altersstruktur unter den aktuell praktizierenden Hausärzten und der ausbleibenden Nachwuchs in der Allgemeinmedizin gefährden die Versorgung jedoch nachhaltig. Weiterlesen

13.11.2018

Drei Jahre Selektivverträge – Eine Erfolgsgeschichte für Menschen mit chronischen Darmerkrankungen

Im Juli 2015 konnte in Westfalen-Lippe mit der Barmer Krankenkasse der erste Selektivvertrag für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) abgeschlossen werden. Ziel war es, die Behandlung trotz knapper wirtschaftlicher Ressourcen zu optimieren. Jetzt folgen mehr als 50 weitere Krankenkassen diesem Beispiel.

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12.11.2018

NAV-Virchow-Bund: „Die Budgetierung muss weg!“

Ärzte Zeitung online, 09.11.2018

Löst ein Ende der Budgets Versorgungsprobleme? Ein Staatssekretär hält das für Spekulation.

Von Anno Fricke

Die Politik hätte schon früher mehr junge Menschen zum Medizinstudium zulassen müssen, sagte Gebhart zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung des NAV-Virchow-Bundes am Freitag in Berlin.

Gebhart forderte einen Schulterschluss von niedergelassenen Ärzten und Politik bei der Förderung der ambulanten Versorgung ein.

Gleichzeitig zweifelte er an, ob eine pauschale Abkehr von der Budgetierung die gewünschte Versorgungsverbesserung auslösen könne. „Darüber kann man spekulieren. Genau wissen wir das nicht“, sagte Gebhart. Weiterlesen

12.11.2018

NAV-Virchow-Bund mit neuem Bundesvorstand

Dr. Dirk Heinrich ist als Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes wiedergewählt worden. Auf der Bundeshauptversammlung des Verbandes stimmten 97 Prozent der Delegierten für eine Fortführung des Amtes durch Dr. Heinrich. Für den Facharzt für HNO und Allgemeinmedizin aus Hamburg ist es die dritte Amtszeit. Weiterlesen

09.11.2018

Kostenübernahme für Verhütungsmittel – Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages

Der Berufsverband der Frauenärzte e.V. hat bereits im Jahr 2014 gefordert, hormonelle Verhütungsmittel für Frauen bis 25 Jahre kostenlos abzugeben, um damit die Zahl der unerwünschten Schwangerschaften und der Schwangerschaftsabbrüche zu senken. In den letzten Jahren ist nach einem weltweit unübertroffenen Tiefstand an Schwangerschaftsabbrüchen pro 100.000 Frauen pro Jahr die Rate an Abbrüchen wieder angestiegen, obwohl sich der Verbrauch der Pille danach seit dem Wegfall der Rezeptpflicht beinahe verdoppelt hat. Das zeigt, dass die Forderung aus 2014 an Bedeutung eher gewonnen hat. Weiterlesen

31.10.2018

Freiberuflichkeit adé? – Mehr Rückendeckung für junge Ärzte bitte!

Ärzte Zeitung Online, 31. Oktober 2018

Ökonomischer Druck? Für Nachwuchsmediziner ist er längst Alltag. Damit die ärztliche Freiberuflichkeit nicht dauerhaft unter die Räder kommt, fordern sie nun Schützenhilfe ein.

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29.10.2018

Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt Ärzte-Kodex

Pressemitteilung der Allianz Deutscher Ärzteverbände

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt den Ärzte-Kodex (vormals Klinik-Kodex), welcher durch den Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) erarbeitet wurde. Weiterlesen

26.10.2018

BDI: Medizin vor Ökonomie – Ärzte-Codex für den freien Beruf Arzt

Ökonomische Zwänge in der Behandlung von Patientinnen und Patienten greifen immer mehr in die Tätigkeit des freien Arztberufes ein. Umso mehr sind Anstrengungen notwendig dieser Tendenz entschlossen entgegenzutreten.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat unter Einbeziehung des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) den Ärzte-Codex (vormals Klinik-Codex) entwickelt, um allen Ärztinnen und Ärzten einen Leitfaden an die Hand zu geben, sich der ökonomischen Einflussnahme im Gesundheitswesen entgegenzustellen. Dabei spricht sich der BDI nicht gegen die wirtschaftliche Leistungserbringung im deutschen Gesundheitswesen aus. Es soll vielmehr verhindert werden, dass die Ärzteschaft für die Erbringung von ökonomisch orientierten Zielen „missbraucht“ wird. Weiterlesen

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