09.10.2017

In der kommenden Legislaturperiode muss die sektorenübergreifende Versorgung konsequent verbessert werden

SpiFa veröffentlicht Grundsatzpapier zur „Verbesserung der Patientenversorgung an der Schnittstelle ambulant/stationär mittels Stärkung des Belegarztsystems:

Der Spitzenverband der Fachärzte sieht in der inhabergeführten Facharztpraxis eine optimale Struktur für eine effiziente und effektive Patientenversorgung, insbesondere über die Schnittstelle ambulant/stationär hinweg.

Die freie Arztwahl ist ein Pfeiler und hohes Gut des deutschen Gesundheitssystems. Eine Stärkung des Belegarztwesens festigt das geltende Prinzip der freien Arztwahl als wesentliches und entscheidendes Qualitätsmerkmal der medizinischen Versorgung in Deutschland.

Die Stellung des Belegarztes als Vertragsarzt ist dafür die Voraussetzung und stellt optimale Transparenz gegenüber den Patienten, den Kostenträgern und den Qualitätssicherungsstellen her.

Ein fairer Wettbewerb um die Qualität der medizinischen Versorgung ist nur möglich bei einer Angleichung der Vergütung, unabhängig davon, ob die Leistungen von Vertragsärzten in Praxiskliniken, von Belegärzten oder von angestellten Ärzten des Krankenhauses erbracht werden.

Der Verbotsvorbehalt hauptamtlicher Krankenhausstrukturen ist auf die belegärztliche Tätigkeit auszudehnen.

Grundsatzpapier Belegarztwesen im Volltext