31.08.2019

Heinrich als SpiFa-Vorstandsvorsitzender bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat Dr. Dirk Heinrich als Vorstandsvorsitzenden des SpiFa für weitere 4 Jahre bestätigt.

Dr. Heinrich, Jahrgang 1959, Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. (BVHNO) und Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes (NAV) freut sich, seine Arbeit als Vorstandsvorsitzender fortsetzen zu können.

Heinrich machte in seinem Grundsatzreferat zur abgelaufenen Amtszeit deutlich, dass gerade heute eine berufspolitische Interessenvertretung der Fachärzte in Klinik und Praxis unter dem Dach des SpiFa notwendig ist. Heinrich bilanzierte, dass durch die Positionierung des SpiFa als einzig bundesweit agierende Vertretung der deutschen Fachärzteschaft

„Wir haben erreicht, dass Fachärzte erstmals im Sozialgesetzbuch V verankert sind. Zum anderen ist der Weg in die Entbudgetierung begonnen und ich halte diesen Weg für unumkehrbar“, erklärt Dr. Dirk Heinrich. Heinrich weiter: „Die Entwicklungen der aktuellen Gesetzgebung im Gesundheitswesen sowie in der gemeinsamen als auch ärztlichen Selbstverwaltung bedürfen dabei starker Partner, welche sich für die Interessen der Fachärzte in Klinik und Praxis einsetzen.“

Heinrich machte für die kommende Legislatur deutlich, dass den Fachärzten die Themen nicht ausgehen werden. Ob die Digitalisierung, die Neupositionierung des Facharztes an der Schnittstelle der ambulant-stationären Gesundheitsversorgung oder der Novellierung der Gebührenordnung Ärzte. Er appelliert an den Gesetzgeber, die gemeinsame und ärztliche Selbstverwaltung zu stärken und ihr wieder eine größere gestalterische Freiheit zu gewähren, anstatt sie ständig weiter einzuschränken.

„Der Sachverstand der berufsständischen Interessenvertretung unter dem Dach des SpiFa, als für die Interessen der Fachärzte maßgebliche Spitzenorganisation auf der Bundesebene, wird heute mehr denn je gebraucht“, unterstreicht Dr. Heinrich.