29.11.2018

Dieses Projekt ist eine Grenzüberschreitung!

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat dem gestern vorgestellten Projekt einer Kooperation der Techniker Krankenkasse und Ada eine scharfe Absage erteilt. 

Wörtlich sagte Reinhardt: „Diese Form von Einmischung einer Krankenkasse in das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis ist für uns eine klare Grenzüberschreitung.“ Die Kommunikation zwischen Krankenkasse und Versichertem habe sich im Kern auf Fragen zu beschränken, die das bilaterale Versichertenverhältnis beträfen. Reinhardt: „Da erhält der Begriff „Kassen-Arzt“ eine ganz neue Bedeutung und das Gesundheitssystem gerät in Schieflage, wenn den Kolleginnen und Kollegen in der Niederlassung oder der Klinik am Ende die Rolle des Zweitmeinungs-Lieferanten bleibt. Das ist mit uns nicht zu machen. Die persönliche und unmittelbare Arzt-Patienten-Beziehung muss Kernelement der Versorgung bleiben.“

Quelle: Pressemitteilung des Hartmannbundes vom 29. November 2018