31.08.2019

Spies im SpiFa-Vorstand bestätigt, neues Mitglied im SpiFa-Vorstand Dr. Helmut Weinhart

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 30. August 2019 ein fünftes Mitglied in seinen Vorstand gewählt. Herr Dr. Helmut Weinhart, Schatzmeister des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU), wird ab sofort die Arbeit des SpiFa-Vorstandes verstärken.

Ebenfalls im SpiFa-Vorstand bestätigt wurde Dr. Hans-Friedrich Spies, Jahrgang 1944, Vorstand des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI). Spies stellt klar, „dass die Fachärzte die Digitalisierung grundsätzlich begrüßen, wir bestehen aber darauf, dass sie unterstützend eingesetzt wird und die Verantwortlichkeiten klar geregelt werden.“ Er kritisiert, dass im Regierungsentwurf des Digitalen-Versorgungs-Gesetzes (DVG) die ärztliche Expertise bei der Beurteilung des Nutzens von digitalen Anwendungen nicht berücksichtigt wird. „Außerdem sehen wir den dringenden Bedarf, sich über die Eigenschaften und Funktionen einer elektronischen Patientenakte auszutauschen, damit diese nutzbringend eingesetzt werden kann“, so Spies.

Dr. Helmut Weinhart, Jahrgang 1958, ist Schatzmeister des BVOU und als niedergelassener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie zudem verantwortlich für das BVOU-Referat ‚Niedergelassene Operateure‘. Daher sieht er seinen thematischen Schwerpunkt an der Schnittstelle ambulant/stationär im SpiFa-Vorstand. „Wir bewerten die Eckpunkte, die im Mai dieses Jahres von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur sektorenübergreifenden Versorgung vorgelegt wurden, kritisch. Eine einseitige Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung ist nicht zielführend und vom teuersten Ende des Versorgungsgeschehens gedacht“, sagte Weinhart nach seiner Wahl in Salzburg. „Der SpiFa hat sich auf seiner Mitgliederversammlung deutlich positioniert und wird in Kürze ein eigenes Konzept veröffentlichen. An der Aufrechterhaltung der Sektorengrenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung haben die Fachärzte grundsätzlich kein Interesse“, so Weinhart weiter.