10.04.2019

SpiFa auf Wachstumskurs

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat zwei weitere Verbände aufgenommen und wächst damit auf 31 Mitglieder. Vorausgegangen war ein entsprechender Beschluss der SpiFa-Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag, 6. April, in Berlin.

Zum einen verstärkt der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. (BRZ) als ordentliches Mitglied den SpiFa. Zum anderen wird MEDI GENO Deutschland, ein Verband, der in zwölf von 16 Bundesländern ca. 17.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten vertritt, assoziiertes Mitglied. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann freut sich über die Entwicklung und heißt beide Verbände herzlich willkommen. „Mit der Aufnahme des BRZ und der Assoziierung von MEDI GENO Deutschland zeigen beide Verbände ein Stück mehr innerärztliche Gemeinschaft gegenüber der Politik und den anderen Akteuren im Gesundheitswesen. Damit steigt auch die ärztliche Solidarität.“ SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich hält genau das für unerlässlich: „Wir haben zuletzt immer wieder gesehen, wie sehr sich die Selbstverwaltung beweisen muss. Auch vor diesem Hintergrund ist es gut, dass der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands durch weitere Mitglieder gestärkt wird.“

BRZ-Vorsitzender Dr. Ulrich Hilland sagte: „In erster Linie wollen wir über den SpiFa Teil einer starken ärztlichen Selbstverwaltung sein. Zudem möchten wir neben der KV-Schiene ein Betätigungsfeld für Selektivverträge haben und hoffen, dass wir besonders in dieser Sache vom SpiFa unterstützt werden.“ Von MEDI GENO Deutschland heißt es: „MEDI verhandelt in Baden-Württemberg seit Jahren Facharztverträge und rechnet sie ab. Jetzt wollen wir gemeinsam mit dem SpiFa bundesweit Facharztverträge verhandeln und umsetzen“, so MEDI GENO-Vorsitzender Dr. Werner Baumgärtner. „Auf politischer Ebene möchten wir außerdem erreichen, dass Facharztverträge von den Krankenkassen gefördert werden.“

Sie haben Fragen oder Interviewwünsche? Melden Sie sich gern bei unserer Pressereferentin Anja Köhler unter 0173 – 74 66 039 oder anja.koehler@spifa.de.