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	<title>Virchowbund Archive - SpiFa e.V.</title>
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	<description>Die Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands.</description>
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	<title>Virchowbund Archive - SpiFa e.V.</title>
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		<title>Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur geplanten Apothekenreform</title>
		<link>https://spifa.de/offener-brief-apothekenreform/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Zschommler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:37:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[AMTS]]></category>
		<category><![CDATA[Apothekenreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) und weitere Verbände kritisieren die Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken beim Deutschen Apothekertag, Apotheken künftig mehr grundsätzlich urärztliche Aufgaben zu übertragen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/offener-brief-apothekenreform/">Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur geplanten Apothekenreform</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sehr geehrte Frau Bundesministerin,<br><br>Apotheken sind eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Sie sichern die wohnortnahe Abgabe von Arzneimitteln, beraten Patientinnen und Patienten mit hoher fachlicher Kompetenz und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Die ärztliche Profession weiß die Rolle der Apotheken als Partner, insbesondere bei Fragen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS), sehr zu schätzen.<br><br>Es ist nachvollziehbar, dass Ihr Haus Reformen zur Stärkung der Apotheken vorbereitet. Wir unterstützen ausdrücklich Maßnahmen, die die wirtschaftliche Basis der Apotheken stabilisieren, die Fachkräftesicherung verbessern und Bürokratie abbauen. Eine Stärkung der ländlichen Apotheken, eine flexiblere Organisation der Notdienste sowie Entlastungen bei Retaxationen sind richtige und notwendige Schritte.<br><br>Mit großer Sorge blicken wir jedoch auf die Pläne aus Ihrem Hause, Apotheken künftig mit Aufgaben zu betrauen, die einer ärztlichen Qualifikation zwingend bedürfen. Die vorgesehene Möglichkeit, verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abgeben zu können – sei es bei Folgerezepten für chronisch erkrankte Menschen oder bei vermeintlich „unkomplizierten Erkrankungen“ – überschreitet aus unserer Sicht eine rote Linie.<br><br>Das bewährte Vier-Augen-Prinzip – Ärztinnen und Ärzte diagnostizieren und verschreiben, Apothekerinnen und Apotheker prüfen und geben Arzneimittel ab – ist ein zentrales Qualitätsmerkmal der Patientenversorgung. Wird dieses Prinzip aufgeweicht, drohen fehlerhafte und damit gefährliche Arzneimitteltherapien, eine riskante Fragmentierung der Versorgung und ein Verlust an Patientensicherheit. Eine Apothekerin oder ein Apotheker am Tresen kann nicht zuverlässig erkennen, ob ein vermeintlich unkomplizierter Harnwegsinfekt nicht doch gerade einen komplizierten Verlauf nimmt oder eine andere ernsthafte Erkrankung dahintersteckt. Apothekerinnen und Apotheker verfügen nicht über die notwendige fachliche Qualifikation, eine solche Einschätzung vorzunehmen. Die Vorstellung, Arztpraxen würden auf diese Weise entlastet, greift zudem ins Leere, während gleichzeitig die Koordinierungsfunktion der Ärztinnen und Ärzten im Rahmen eines einzuführenden Primärarztsystems, konterkariert wird. Im Gegenteil, es entstehen Doppelstrukturen, die mehr Bürokratie als Entlastung schaffen. Gerade chronisch kranke Menschen profitieren von kontinuierlicher ärztlicher Begleitung bei der Arzneimittelverordnung. Nur so lassen sich notwendige Therapieanpassungen vornehmen sowie Komplikationen und riskante Wechselwirkungen frühzeitig erkennen und die Patientensicherheit gewährleisten.<br><br>Ähnliches gilt für die geplante Ausweitung der Impf- und Diagnostikleistungen in Apotheken. Grippe- und Corona-Schutzimpfungen werden derzeit in Apotheken in relevantem Umfang weder angeboten noch nachgefragt. Gleichzeitig belegen Studien – sowie praktische Erfahrungen –, dass Impfquoten vor allem durch ärztliche Koordination und Begleitung steigen und eben nicht durch das Schaffen zusätzlicher Impfstellen. Wenn alle verantwortlich sind, übernimmt schlussendlich keiner die Verantwortung. Die vorgeschlagenen Maßnahmen drohen das ohnehin komplexe System weiter zu zersplittern, anstatt die Versorgung gezielt verbessern zu helfen.<br><br>Aus ärztlicher Sicht sehen wir auch die Einführung von Früherkennungsuntersuchungen und Screeningtests in Apotheken mit großer Skepsis. Derartige Angebote erzeugen das Risiko einer Vielzahl falsch-positiver und nicht aussagekräftiger Befunde mit dem Ergebnis großer Verunsicherung auf Patientenseite. Damit einher ginge ein erheblicher diagnostischer Nachbearbeitungsaufwand mit steigenden Kosten für das Gesundheitssystem und eine Belastung von wertvollen fachärztlichen Ressourcen. Eine verantwortungsvolle Ausweitung solcher Leistungen muss zwingend an den Nachweis geknüpft sein, dass die eingesetzten Verfahren einen klar belegten Nutzen für Patientinnen und Patienten haben sowie gesundheitsökonomisch sinnvoll sind. Nur wenn Evidenz und Effizienzsteigerung im Gesamtsystem gegeben sind, rechtfertigt dies einen breiten Einsatz solcher Tests. Bisher liegen wissenschaftliche Untersuchungen zu einer solchen Zweckmäßigkeit jedoch nicht vor.<br><br>Sehr geehrte Frau Ministerin,<br><br>wir bitten Sie eindringlich, diese Pläne zu überdenken. Der Wille zur Stärkung der Apotheken darf nicht dazu führen, dass Aufgaben an Apotheken ausgelagert werden, die originär ärztliche Qualifikationen erfordern. Arztpraxen und Apotheken sind Partner zum Wohle der Patientinnen und Patienten – aber in klar definierten Rollen entsprechend ihrer Qualifikationen, die gemeinsam höchste Patientensicherheit und Versorgungsqualität gewährleisten.<br><br>Wir regen daher eindringlich an, im Rahmen der geplanten Reformen zur Stärkung der Apotheken, von jeglichen Überlegungen einer Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten ohne ärztliche Verordnung sowie einer Ausweitung von Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen in Apotheken Abstand zu nehmen.<br><br>Gerne stehen wir für einen konstruktiven Austausch zur Verfügung, wie Apotheken sinnvoll gestärkt werden können und gleichzeitig die Patientensicherheit gewahrt bleibt.<br><br>Zum offenen Brief: <a href="https://spifa.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-09-19_Offener_Brief_Apothekenreform.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur geplanten Apothekenreform</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/offener-brief-apothekenreform/">Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur geplanten Apothekenreform</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
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		<title>Verhandlungsergebnis unbefriedigend &#8211; KV-System muss die Konsequenzen ziehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spifaadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 09:37:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierungsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis in Not]]></category>
		<category><![CDATA[Virchowbund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Pressemitteilung von Virchowbund und SpiFa: „Das Ergebnis der Finanzierungsverhandlungen zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und den Gesetzlichen Krankenkassen ist mehr als unbefriedigend. Ein Ergebnis von unter vier Prozent deckt weder die Inflation noch den Kostendruck in den Praxen durch die seit Jahren andauernde Unterfinanzierung“, erklärt Dr. Dirk Heinrich als Vorsitzender für den Virchowbund und den Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/verhandlungsergebnis-unbefriedigend/">Verhandlungsergebnis unbefriedigend &#8211; KV-System muss die Konsequenzen ziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Virchowbund hatte kürzlich als ersten Ausgleich für Inflation und Kostenexplosion in diesem Jahr ein notwendiges Plus von 15 Prozent errechnet.<br><br>„Mit diesem Abschluss wird die Finanzierungsgrundlage für die ambulante Versorgung nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Die finanzielle Schieflage wird den Verfall der ambulanten Versorgung in einer Art beschleunigen, wie wir sie noch nicht erlebt haben: Die schon jetzt massive Unzufriedenheit der Praxisärzte wird weiter steigen, vorzeitige Praxisabgaben werden zunehmen, noch mehr Arztsitze unbesetzt sein“, stellt Dr. Heinrich fest.<br><br>Um das Ausbluten der ambulanten Versorgung zu stoppen, ist es mehr denn je erforderlich, alle Fachgruppen unter den niedergelassenen Ärzten endlich zu entbudgetieren, fordern Virchowbund und SpiFa gemeinsam.<br><br>Zudem wird jetzt aber auch eine politische Reaktion von den Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erwartet: „Nach diesem Abschluss der Finanzierungsvereinbarungen und dem erfolglosen Verstreichen des Ultimatums an Bundesgesundheitsminister Lauterbach ist es für das KV-System jetzt an der Zeit, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Die Phase der Problembeschreibung und des Lamentierens ist vorbei. Jetzt müssen KVen und KBV in den Aktions-Modus schalten“, fordert Dr. Heinrich.<br><br>Nach wortreichen Kundgebungen müsse jetzt ein Aktionsplan mit konkreten Reaktionen, politischen Initiativen und einem Eskalationsszenario auf den Tisch. „Die KVen haben dafür die Mittel und die Wege. Sie benötigen nur den entsprechenden Mut, gegebenenfalls in Konflikt mit der Aufsicht zu gehen. Wir Praxisärzte stehen am Scheideweg, ob das KV-System noch Interessenvertretung der Ärzte oder bereits Exekutiv-Organ staatlicher Gesundheitspolitik ist“, betont Dr. Heinrich.<br><br>„Dazu gehört auch, den Praxisärzten Wege aufzuzeigen, wie sie mit den Ergebnissen dieser Gesundheitspolitik in ihrer Praxis umgehen können, beispielsweise durch Einschränkung des Leistungsangebotes“, so Dr. Heinrich. Aus den Worten müssen jetzt Taten folgen. „Als erster Schritt bietet sich ein Aufruf für den bundesweiten Protesttag am 02.10. an.<br><br><br><strong>Über „Praxis in Not“</strong><br>Die Kampagne „Praxis in Not“ ist eine Initiative des Virchowbundes und wird aktuell von 14 ärztlichen Verbänden sowie dem Verband der medizinischen Fachberufe getragen – Tendenz steigend. Sie soll regionale Proteste, Praxisschließungen, Informationsveranstaltungen und Demonstrationen unter einer Dachmarke bündeln. Praxisteams, Verbände und andere Interessierte erhalten auf www.praxisinnot.de Hilfestellungen und Materialien, um regionale und fachspezifische Protestveranstaltungen zu organisieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/verhandlungsergebnis-unbefriedigend/">Verhandlungsergebnis unbefriedigend &#8211; KV-System muss die Konsequenzen ziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
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		<title>Praxen sollen mittwochs schließen</title>
		<link>https://spifa.de/praxen-sollen-mittwochs-schliessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[spifaadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2023 08:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Budgetierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. med. Dirk Heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[Virchowbund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e. V. (Virchowbund) ruft die Arztpraxen auf, den Praxisbetrieb auf eine Vier-Tage-Woche umzustellen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/praxen-sollen-mittwochs-schliessen/">Praxen sollen mittwochs schließen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pressemitteilung &#8211; Virchowbund, Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e. V.:</strong><br><br>Die ambulante Versorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte könne wie bislang an den Tagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag stattfinden. Der Mittwoch soll dagegen zur Bewältigung der Bürokratie und zur Fortbildung genutzt werden. Die Versorgung von Akutfällen übernähme, wie z. B. an Wochenenden der ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117).<br><br></p>



<p>Die Arztpraxen stehen durch die Energiepreisexplosion und die Inflation unter enormem Kostendruck. Auf der anderen Seite steht ein budgetiertes Finanzierungssystem und die Streichung von Geldern, wie aktuell durch die Abschaffung der Neupatientenregelung. Zudem bilden die Finanzverhandlungen mit den Krankenkassen und dem mageren Plus von zwei Prozent nicht die Kostenentwicklung ab.<br><br>„Für uns ist deshalb klar: Leistungen, die nicht bezahlt werden, können auch nicht erbracht werden. Deshalb müssen wir unsere Leistungen einschränken“, sagt der Bundesvorsitzende, Dr. Dirk Heinrich.<br><br></p>



<p>Er will dies unter anderem auch als Zeichen gegen die immer stärker ausufernde Bürokratie in den Arztpraxen und als Mittel gegen den Fachkräftemangel verstanden wissen. Im Schnitt sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte 61 Arbeitstage pro Jahr und Praxis mit Verwaltungsarbeit belastet – Tendenz steigend.<br><br></p>



<p>Der Verband hebt weitere Vorteile der Praxisschließungen hervor:<br></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich mache den Beruf der medizinischen Fachangestellten (MFA) attraktiver und Praxen wieder zu nachgefragten Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Aktuell leiden 75 Prozent der haus- und fachärztlichen Praxen unter dem Fachkräftemangel, da u. a. die Krankenkassen ausgebildete MFA mit deutlich höheren Gehältern abwerben. MFA haben bislang keinen staatlichen Corona-Bonus erhalten.<br></li>



<li>Im Hinblick auf Unterfinanzierung und Budgetierung des ambulanten Bereiches sei die Konzentration auf vier Tage zur Patientenversorgung ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Praxisführung und Kostensenkung. Nicht zuletzt könnten Praxen durch den Schließtag auch einen Teil der Energiekostensteigerung abfangen, da sie – anders als die Kliniken – kein staatliches Hilfspaket empfangen.<br></li>



<li>Eine Vier-Tage-Woche sei familienfreundlicher und mache die Niederlassung attraktiver für junge Ärztinnen und Ärzte, speziell gegenüber der Anstellung im Krankenhaus. Für bereits Niedergelassene sei die Umstrukturierung eine Chance, aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen. Jeder vierte bis jeder dritte Niedergelassene fühlt sich durch seine Arbeit ausgebrannt.<br><br></li>
</ol>



<p>„Die politische Untätigkeit und Fehlsteuerung der letzten Jahrzehnte zwingt die Ärzteschaft die Notbremse zu ziehen“, kritisiert der Virchowbund-Bundesvorsitzende. „Andernfalls drohen noch schlimmere Folgen, auch für die Patienten.“ Auf Initiative des Virchowbundes haben erste Kassenärztliche Vereinigungen begonnen, den Honorarverteilungsmaßstab anzupassen, etwa in Berlin und Hamburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spifa.de/praxen-sollen-mittwochs-schliessen/">Praxen sollen mittwochs schließen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spifa.de">SpiFa e.V.</a>.</p>
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