Positionen

26.10.2018

Ärzte-Kodex – Rückhalt für ärztliches Handeln

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) unterstützt den Ärzte-Kodex (vormals Klinik-Kodex)!

Medizin vor Ökonomie – der Ärztecodex gilt auch für die ambulante Versorgung „Medizin vor Ökonomie“ soll absichern, dass die  individuelle ärztliche Entscheidung am Patienten nicht durch ökonomische Vorgaben gesteuert wird. Der Ärzte-Kodex
gilt deswegen für alle Bereiche, in denen Ärztinnen und Ärzte tätig sind. Weiterlesen

06.09.2018

SpiFa unterstützt Digitalisierungsreport der DAK und Ärzte Zeitung

Alle reden darüber. Viele wissen (angeblich), was zu tun ist, oder schon längst hätte getan werden müssen. Und nicht wenige haben Zweifel, ob dies überhaupt die gewünschten Früchte trägt. Die Rede ist von der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Auch unter Ärzten ist das Thema nicht unumstritten. Doch welche Sicht auf die (digitalen) Dinge haben die Ärzte überhaupt? Welche Chancen und Risiken sehen sie? Um das herauszufinden, beteiligt sich der SpiFa erstmals als Partner an einem Umfrageprojekt – initiiert von der DAK und dem Springer-Verlag. Die Online-Befragung findet in der Zeit vom 12. September bis zum 15. Oktober statt und dauert circa fünf Minuten. Alle Antworten sind anonym und fließen in einen Digitalisierungsreport ein, den es bereits im vergangenen Jahr gegeben hat und der auf ein breites Medienecho gestoßen ist.

Machen Sie jetzt mit und lassen Sie uns wissen, was Sie von der Digitalisierung im Gesundheitswesen halten.

Link zur Umfrage!

25.06.2018

Fachärztliche Selektivverträge zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in der GKV

Wettbewerb zwischen Kollektiv- und Selektivvertrag als Motor für Versorgungsverbesserungen

 

Vorbemerkung

Noch immer fehlt in der Versorgung der Versicherten in der GKV eine Wettbewerbsordnung, die den Fortbestand von Selektivverträgen einerseits und das Verhältnis von Selektiv- zu Kollektivvertrag andererseits regelt. Die Benachteiligung für Fachärzte, dass Hausarztverträge per Gesetz obligat und Facharztverträge für Krankenkassen fakultativ sind, hat zu einem nachvollziehbaren mangelnden Interesse der GKV an selektiven Facharztverträgen geführt, auch unter Beitrags- und Zusatzbeitragsaspekten. Viele Kassen scheuen die Anfangskosten und den zusätzlichen Verwaltungsaufwand solcher Facharztverträge und bleiben lieber in der Hängematte des Kollektivvertrags. Weiterlesen

22.04.2018

Entbudgetierung jetzt – Fachärzte sagen Bundesregierung Unterstützung zu!

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) bewertet die Vorhaben der Koalitionspartner und formuliert Angebote zur Verbesserung der Versorgung!

Nachdem die Bundesregierung nach langem Vorlauf ihre Regierungsarbeit aufgenommen hat, deuten sich erste grobe Linien der künftigen Gesetzgebung im Gesundheitswesen an. Die Fachärzte in Klinik und Praxis haben das zurückliegende Wochenende für eine Bewertung und Priorisierung ihrer künftigen Handlungsfelder als auch zur Formulierung von Angeboten zur Verbesserung der Versorgung genutzt. Weiterlesen

13.11.2017

Grundsatzpapier „Fachärzte in der Grundversorgung“

Das Grundsatzpapier „Fachärzte in der Grundversorgung“ schließt unmittelbar an die Forderungen der Fachärzte, die in der Zusammenfassung „Facharzt 2020″ (Juni 2016) verankert wurden, an. Zusammen mit den Ausführungen zu „Innovationen im deutschen Gesundheitsmarkt“ und zu „E-Health in der Versorgung“ (April 2017) ergeben sich für künftige Reformen die zu berücksichtigenden Positionen der deutschen Fachärzte.

Mit diesen Positionen verknüpfen der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) und seine Mitgliedsverbände für die deutschen Fachärzte in Klinik und Praxis den Wunsch einer nachhaltigen Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung der Wohnbevölkerung in Deutschland. Diese kann nur dann erreicht werden, wenn stärker als bislang das Entwicklungspotenzial, das in der breiten und nachhaltigen Anwendung digitaler Instrumente und Medien liegt, ausgeschöpft wird. Eine effieziente Vernetzung zwischen den leistungserbringenden Akteuren ist die Konsequenz daraus und führt zu einer optimierten Grund- und Akutversorgung im Sinne der Patienten. Herausfordernd sind Fehlanreize der Akutversorgung im Sinne einer bislang ineffektiven Patientensteuerung. Weiterlesen

09.10.2017

In der kommenden Legislaturperiode muss die sektorenübergreifende Versorgung konsequent verbessert werden

SpiFa veröffentlicht Grundsatzpapier zur „Verbesserung der Patientenversorgung an der Schnittstelle ambulant/stationär mittels Stärkung des Belegarztsystems:

Der Spitzenverband der Fachärzte sieht in der inhabergeführten Facharztpraxis eine optimale Struktur für eine effiziente und effektive Patientenversorgung, insbesondere über die Schnittstelle ambulant/stationär hinweg.

Die freie Arztwahl ist ein Pfeiler und hohes Gut des deutschen Gesundheitssystems. Eine Stärkung des Belegarztwesens festigt das geltende Prinzip der freien Arztwahl als wesentliches und entscheidendes Qualitätsmerkmal der medizinischen Versorgung in Deutschland. Weiterlesen

27.09.2017

UPDATE: Agenda „Facharzt 2020“

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat auf Grundlage seiner Grundsatz- und Positionspapiere die Agenda „Facharzt 2020“ aktualisiert. Weiterlesen

11.09.2017

Für die freiberufliche Berufsausübung im Sinne der Patienten

Ein Positionspapier der Allianz Deutscher Ärzteverbände

Unser Gesundheitssystem steht vor großen strukturellen Veränderungen, die der demografischen Entwicklung einerseits und dem zunehmenden Ärztemangel andererseits geschuldet sind. Die Verbände der Allianz Deutscher Ärzteverbände sind bereit, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, mit dem Ziel des Erhalts der wohnortnahen Patientenversorgung durch selbstständige freiberufliche Praxen, angemessene stationäre Strukturen und eine intelligente Vernetzung der Sektoren. Weiterlesen

13.04.2017

E-Health-Grundsatzpapier

E-Health in der Versorgung. Die Digitalisierung führt zu einer der umfassendsten und nachhaltigen Veränderung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sogar ethischer Prozesse. Sie überwindet Zeit und Raum, vernetzt die Akteure und globalisiert menschliches Wissen. Sie wird über die Zeit gewachsene Strukturen revolutionieren und über Jahrzehnte die Sprunginnovation in der medizinischen Versorgung darstellen.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat mit seinem Grundsatzpapier Forderungen entworfen, um die Digitalisierung zu einem Erfolg werden zu lassen. Innovationen entstehen heute vor allem innerhalb der fachärztlichen ambulanten und stationären Versorgung und bezeugen die enorme Bedeutung des Facharztes. Mit dem sogenannten E-Health-Gesetz hat der Gesetzgeber eine rechtliche Grundlage für die Einführung und Beschleunigung weiterer E-Health-Anwendungen in die medizinische Versorgung geschaffen.

Die Schaffung rechtlicher Grundlagen zeigt die unaufhaltsame Entwicklung und den Fortschritt, den Digitalisierung für die medizinische Versorgung offenbart. Dennoch gibt es Herausforderungen, die es zur effektiven und optimalen Umsetzung von E-Health in der medizinischen Versorgung abzubauen gilt. Nach wie vor ist die sichere und barrierefreie Nutzung von E-Health nicht gelöst. Sichere Kommunikation sowie der sichere Austausch von Daten verlangen nach klaren, international harmonisierten Datenschutzregelungen. Der Austausch von Daten zwischen Fachärzten muss system- und sektorenübergreifend möglich sein. Nach wie vor ist es Fachärzten nicht möglich, systemunabhängig zu interagieren. Es bedarf zu häufig noch zusätzlicher Module, Systeme oder Zwischenlösungen außerhalb des vom Arzt genutzten Informations- und Verwaltungssystems. Erschwerend kommt hinzu, dass eine national einheitliche, eindeutige Identifizierung des Patienten zu jeder Zeit, an jedem Ort nicht möglich ist.

Unser Maßstab: Die Digitalisierung wird vom SpiFa als Chance begriffen. Das Gesundheitssystem von morgen wird nach unserer Vorstellung eine digital gestützte Versorgung mit einem individuellen, empathischen und auf Vertrauen basierenden Arzt-Patienten-Verhältnis im Zentrum sein. Es wird ein System sein, das durch telemedizinische Innovationen geprägt ist und die Sektorengrenzen aufbricht. Der SpiFa und seine Mitgliedsverbände sehen sich in der Verantwortung und haben das Grundsatzpapier E-Health entwickelt sowie auf der Mitgliederversammlung am 7. April 2017 beschlossen.

Grundsatzpapier E-Health

12.04.2017

Positionspapier „Innovationszugang im deutschen Gesundheitsmarkt“

Die Digitalisierung führt dynamisch und mit hoher Geschwindigkeit in einem Fort zu neuen Ansätzen, Modellen und Produkten. Der Versorgungs- und Gesundheitssektor jedoch lebt von Stetigkeit, dem Vertrauen in Sicherheit und gesicherten Erkenntnissen. Gesellschaftliche Herausforderungen, wie etwa der demografische Wandel, der rechtlich saubere und ethische Umgang mit Daten und ihrer Vernetzung werden erst allmählich in ihrer gesamten Dimension betrachtet. Zunehmend wird das Gesundheitswesen als Wirtschaftsfaktor am Standort Deutschland wahrgenommen.

Der SpiFa ist überzeugt, dass allein durch einen verbesserten Zugang von Innovationen zum deutschen Gesundheitsmarkt aktuelle Herausforderungen erfolgreich gelöst werden können. Eine Reihe von Regelungen im Gesundheits- und Versorgungssystem verhindern die Einführung von Innovationen.

Um diese Blockade zu durchbrechen, haben der SpiFa und seine Mitgliedsverbände ein Fast-Lane-Modell entwickelt, das einen Zugang von Innovationen zum deutschen Gesundheitsmarkt beschleunigt und nachhaltig ermöglichen soll, und dieses auf der Mitgliederversammlung am 7. April 2017 verabschiedet. Der SpiFa sieht sich in seiner Verantwortung der steten Optimierung und Entwicklung des Versorgungssystems und ist überzeugt, dass Innovationen und der daraus resultierende Fortschritt die Gesundheitsversorgung der Zukunft garantieren.

Positionspapier Innovationszugang im deutschen Gesundheitsmarkt

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