SPAREN AUF KOSTEN DER PATIENTINNEN UND PATIENTEN: Spargesetz bringt Leistungskürzungen
SpiFa warnt: Behandlung akuter Fälle und offene Sprechstunden gestrichen – ambulante Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten wird schlechter
SpiFa warnt: Behandlung akuter Fälle und offene Sprechstunden gestrichen – ambulante Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten wird schlechter
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert angesichts der Einsparüberlegungen im ambulanten Bereich eine gerechte Lastenverteilung und warnt davor, die ambulante fachärztliche Versorgung zum Nachteil der Patientinnen und Patienten strukturell zu schwächen.
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) und weitere Verbände kritisieren die Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken beim Deutschen Apothekertag, Apotheken künftig mehr grundsätzlich urärztliche Aufgaben zu übertragen.
Eine Bagatellgrenze bei Regressen hatte die Ampelkoalition in Aussicht gestellt – ohne große
Kommentare verschwand das Vorhaben aber wieder in der Versenkung. Ärztevertreter fordern nun von
der neuen Regierung schnelles Handel. Auch zeigen die Regress-Zahlen in der Statistik, dass das
Problem nach wie vor bemerkenswerte Dimensionen hat.
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) weist weiterhin auf die Notwendigkeit einer Entbudgetierung der fachärztlichen Leistungen hin und befindet sich nun im konstruktiven Dialog mit Bundesminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und seinem Ministerium.
Nach dem Krisengipfel ist vor dem Krisengipfel: die Fachärzteschaft zeigte sich im Anschluss an das Gespräch der vergangenen Woche ernüchtert, die Ergebnisse ließen die fachärztlichen Interessen weitestgehend außen vor. Gleichzeitig kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach an, weitere Gespräche – auch mit den Fachärztinnen und Fachärzten führen zu wollen. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt dies und erwartet einen baldigen Gesprächstermin.
Gleichlange Spieße für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte bei ambulanten Operationen? Eigentlich hätte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zum 31. Juli eine Rechtsverordnung für eine spezielle sektorengleiche Vergütung für einen Katalog von Leistungen nach Paragraf 115f SGB V erlassen sollen, die ambulant oder stationär erbracht werden.
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert die Einflussnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) auf die begonnenen Honorarverhandlungen in der ärztlichen Versorgung!
Der SpiFa e. V. unterstützt das Ziel des Verordnungsgebers, die Versorgung der Bevölkerung, insbesondere vulnerabler Gruppen, mit antiviralen Arzneimitteln zur Vermeidung schwerer Verläufe zu verbessern.