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SpiFa: Primärversorgung darf nicht zum Nadelöhr für die Patientinnen und Patienten werden

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) warnt davor, bei den geplanten Reformen den Zugang zur fachärztlichen Versorgung so zu erschweren, dass der heutige Qualitätsstandard der Patientenversorgung verschlechtert wird. Entscheidend für die Akzeptanz einer neuen Primärversorgung sei nicht, möglichst viele Patientinnen und Patienten vom Facharzt fernzuhalten, sondern sie schnell und zuverlässig dorthin zu führen, wo ihnen bei ihrem konkreten gesundheitlichen Problem medizinisch am besten geholfen werden kann. Der Facharztstandard müsse auch künftig für gesetzlich Versicherte gelten – Patientensteuerung müsse sich an medizinischem Bedarf, der Qualität und der Dringlichkeit orientieren.

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SpiFa warnt: Genommedizin darf kein exklusives Projekt der Universitätsmedizin werden – Vertragsärztliche Fachversorgung muss in § 64e-Modellprojekte eingebunden werden

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert eine konsequente Einbindung der vertragsärztlichen Fachversorgung in die geplanten Modellprojekte zur Genommedizin nach § 64e SGB V. Die bisher absehbare Ausgestaltung dieser Vorhaben droht, die ambulant tätigen Fachärztinnen und Fachärzte – insbesondere im Bereich der Humangenetik – erneut auszuschließen und allein auf universitäre Strukturen zu konzentrieren.

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Zur Diskussion um versäumte Arzttermine: SpiFa kritisiert Neiddebatte des GKV-Spitzenverbandes

Die kürzlich verlautbarten Aussagen des GKV-Spitzenverbandes zur Diskussion um eine Ausfallgebühr für nicht wahrgenommene Arzttermine sorgt für Kopfschütteln beim Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa). Konkret geht es um den Vorwurf, Ärztinnen und Ärzte führten einen „Überbietungswettbewerb, wer kranken Menschen am meisten Geld abnehmen möchte“.

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Die Zukunft der fachärztlichen Versorgung –SpiFa lädt zum SpiFa-Fachärztetag 2025

Zum elften Mal findet in dieser Woche der SpiFa-Fachärztetag statt. Den Diskussionen zu den aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Themen im Kreis der Fachärzteschaft stellen sich auch in diesem Jahr zahlreiche Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Mitgliedsverbände des SpiFa. Mit Blick auf die gerade stattgefundene Bundestagswahl wirft der SpiFa-Fachärztetag einen kritisch-konstruktiven Blick auf die kommende Legislatur und die Entwicklungen im Gesundheitswesen. Die Leitfrage: „Fachärztliche Versorgung 2030: wer versorgt wo und wie?“

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„Eine Koalition geht – die Großbaustellen bleiben“ Gastbeitrag des SpiFa-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Heinrich im Dienst für Gesellschaftspolitik, Ausgabe 48 – 24

Eine Koalition geht – die Großbaustellen bleiben.

Nach dem Kollaps der „Ampel“-Koalition aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP steht dem deutschen Gesundheitswesen eine Phase monatelanger gesundheitspolitischer Untätigkeit bevor, die die medizinische Versorgung in Deutschland vor dem Hintergrund der jahrelang aufgelaufenen strukturellen Defizite insgesamt bedroht.

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Interessenvertretung für Fachärztinnen und Fachärzte gewinnt weiter an Bedeutung: SpiFa begrüßt neues Mitglied  

Die Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat beschlossen, den Berufsverband der Deutschen Neuroradiologen e.V. (BDNR) als neues Mitglied aufzunehmen. Somit ist der BDNR beginnend mit dem 1.7.2023 ordentliches Verbandsmitglied. Der SpiFa zählt dann insgesamt 36 Mitgliedsverbände und vertritt über 165.000 Fach-ärztinnen und Fachärzte in Klinik und Praxis.

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