SpiFa warnt vor Ausweitung diagnostischer Leistungen in Apotheken
Patientensicherheit braucht ärztliche Verantwortung
Patientensicherheit braucht ärztliche Verantwortung
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzten Deutschlands e.V. (SpiFa) bewertet die im Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) vorgesehene digitale Ersteinschätzung grundsätzlich positiv. Sie kann Patientinnen und Patienten schneller und gezielter in die richtige Versorgungsebene leiten. Voraussetzung ist jedoch, dass sie verpflichtend, praxisgerecht und einzig unter ärztlicher Verantwortung ausgestaltet wird.
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzten Deutschlands e.V. (SpiFa) warnt mit Nachdruck davor, Krankenkassen erweiterten Zugriff auf hochsensible Gesundheitsdaten von Versicherten zu geben. Der SpiFa sieht darin eine Unterlaufung des durch die ärztliche Schweigepflicht geschützten Arzt-Patientenverhältnisses und den Nährboden für mögliche Interessenskonflikte.
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzten Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert im Referentenentwurf zum Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) enthaltene Pläne zur Buchung von Arztterminen über ePA-Apps scharf. Damit würde Krankenkassen der Zugriff auf Praxisverwaltungssysteme eingeräumt und der Weg in die Staatsmedizin geebnet.
SpiFa sieht massive Verschlechterungen für gesetzlich Versicherte durch GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz
Bundesregierung macht sich schlanken Fuß auf Kosten der Versicherten
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte e.V. (SpiFa) fordert im Zuge des geplanten Gesetzes zur Stabilisierung der GKV-Beiträge eine vollständige Finanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängerinnen und Bürgergeldempfängern aus Steuermitteln. Angesichts der finanziellen Lage der GKV fordert der SpiFa die Bundesregierung auf, die Kosten für staatliche Aufgaben nicht länger den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern aufzubürden.
SpiFa warnt: Behandlung akuter Fälle und offene Sprechstunden gestrichen – ambulante Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten wird schlechter
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) übt gemeinsam mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) scharfe Kritik an Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), die Hautkrebsfrüherkennung im Rahmen eines Primärarztmodells zunehmend in die allgemeinmedizinische Versorgung zu verlagern. Dazu zählt auch der GKV-Sparvorschlag, das gesetzliche Hautkrebsscreening zunächst auszusetzen und den Gemeinsamen Bundesausschuss überprüfen zu lassen, ob KI-gestützte Systeme in hausärztlicher Hand zur Hautkrebsdetektion ausreichen. Für den BVDD gehören entsprechende Screenings als eine hochspezialisierte diagnostische Aufgabe in die Hände qualifizierter dermatologischer Fachärztinnen und Fachärzte.