SpiFa kritisiert Kabinettsbeschluss zur GKV-Beitragsstabilisierung scharf
Bundesregierung macht sich schlanken Fuß auf Kosten der Versicherten
Bundesregierung macht sich schlanken Fuß auf Kosten der Versicherten
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte e.V. (SpiFa) fordert im Zuge des geplanten Gesetzes zur Stabilisierung der GKV-Beiträge eine vollständige Finanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängerinnen und Bürgergeldempfängern aus Steuermitteln. Angesichts der finanziellen Lage der GKV fordert der SpiFa die Bundesregierung auf, die Kosten für staatliche Aufgaben nicht länger den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern aufzubürden.
SpiFa warnt: Behandlung akuter Fälle und offene Sprechstunden gestrichen – ambulante Versorgung von Kassenpatientinnen und -patienten wird schlechter
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) übt gemeinsam mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) scharfe Kritik an Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), die Hautkrebsfrüherkennung im Rahmen eines Primärarztmodells zunehmend in die allgemeinmedizinische Versorgung zu verlagern. Dazu zählt auch der GKV-Sparvorschlag, das gesetzliche Hautkrebsscreening zunächst auszusetzen und den Gemeinsamen Bundesausschuss überprüfen zu lassen, ob KI-gestützte Systeme in hausärztlicher Hand zur Hautkrebsdetektion ausreichen. Für den BVDD gehören entsprechende Screenings als eine hochspezialisierte diagnostische Aufgabe in die Hände qualifizierter dermatologischer Fachärztinnen und Fachärzte.
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übt scharfe Kritik an den von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vorgestellten Maßnahmen zur Stabilisierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Insbesondere die geplanten Einschnitte bei den niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten stoßen auf entschiedene Ablehnung.
Bundesregierung muss Finanzierungslücke in der GKV schließen
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert angesichts der Einsparüberlegungen im ambulanten Bereich eine gerechte Lastenverteilung und warnt davor, die ambulante fachärztliche Versorgung zum Nachteil der Patientinnen und Patienten strukturell zu schwächen.
Vor dem Hintergrund aktueller Sparvorschläge der Finanzkommission Gesundheit warnt der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) eindringlich vor einer zusätzlichen finanziellen Belastung der fachärztlichen Versorgung.
Die vom Bericht der Finanzkommission Gesundheit ausgehenden Vorschläge zur Streichung der extrabudgetären Vergütung stoßen beim Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) auf scharfe Kritik. Der Dachverband der Fachärzteschaft warnt vor spürbaren Folgen für gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland.
Der Spitzenverband der Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) zieht eine durchweg positive Bilanz zum 12. SpiFa-Fachärztetag. Zwei Tage intensiver fachlicher sowie gesundheitspolitischer Diskussionen und Beiträge haben die zentrale Rolle der Fachärzteschaft für die Zukunft der Versorgung in Deutschland deutlich unterstrichen.