Pressemitteilungen

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Mehr als nur ein Piks – SpiFa fordert: Hände weg von urärztlichen Aufgaben!
27.04.2022
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert die Pläne der Ampelkoalition, Grippeschutzimpfungen künftig auch durch Apotheken durchführen zu lassen.
27.04.2022
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert die Pläne der Ampelkoalition, Grippeschutzimpfungen künftig auch durch Apotheken durchführen zu lassen.

„Impfen war aus gutem Grund schon immer ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Berufsordnung sowie der Regelversorgung und muss es auch bleiben,“ so der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich. Das Vorhaben der Ampelkoalition ließe völlig außer Acht, dass es beim Impfen nicht nur darum gehe, Patientinnen und Patienten auf eigenes Verlangen einen Piks zu geben. „Einen Impfstoff zu injizieren ist weit mehr als das. Ärztinnen und Ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten und deren gesundheitliche Vorgeschichte genau, sie allein können Impfrisiken besser abschätzen und auf individuelle Fragestellungen eingehen. Genau dafür braucht es ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis und dieses setzt wiederum die ärztliche Kompetenz voraus. Diese ist durch keine Fortbildung zu ersetzen, die eine Apothekerin oder ein Apotheker zur Qualifikation durchlaufen müssten,“ so Heinrich weiter.

Der stellvertretende Vorsitzende des SpiFa Dr. Helmut Weinhart hebt darüber hinaus den Mehrwert eines Impftermins beim Arzt hervor: „Auch wenn ein Impftermin oft der primäre Anlass zum Arztbesuch ist, bietet er Ärztinnen und Ärzten die Gelegenheit, ihre Patientinnen und Patienten in Augenschein zu nehmen, mit ihnen ihren allgemeinen Gesundheitszustand zu besprechen und gegebenenfalls auch frühzeitig gesundheitliche Probleme, die möglicherweise ein Impfrisiko bergen, zu erkennen und zu behandeln. So sieht nachhaltige gesundheitliche Regelversorgung aus und nur in diesem Rahmen können und müssen weiterhin Impfungen besprochen und durchgeführt werden.“

SpiFa Hauptgeschäftsführer Robert Schneider mahnt das Vorhaben aus berufspolitischer Sicht an: „Bei knapp 19.000 Apotheken in Deutschland lässt sich ein Mehrwert für das deutsche Gesundheitswesen durch diese Maßnahme nicht erkennen. Es wäre zu wünschen, dass sich die Koalitionsparteien endlich den großen Themen und dringend benötigten Reformvorhaben widmen, anstatt an klassischen Stellen der ärztlichen Regelversorgung herumzuwerkeln.“

Digitalisierung neu denken – SpiFa fordert nachhaltige Strategie, klares Konzept und einsatztaugliche Hardware
25.04.2022
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert deutlich die Pläne, einen Austausch der Konnektoren vorzunehmen und fordert stattdessen ein klares Konzept für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
25.04.2022
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) kritisiert deutlich die Pläne, einen Austausch der Konnektoren vorzunehmen und fordert stattdessen ein klares Konzept für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

„Einrichtungen der Gesundheitsversorgung dürfen keine digitalen Versuchslabore sein, nur um den Gesundheitsmarkt für digitale Lösungen und Produkte zu öffnen,“ so der SpiFa im aktuellen Positionspapier zu den Gesundheitsthemen im Koalitionsvertrag. Damit richtet sich der SpiFa vornehmlich gegen die verfrühte Einführung und Vorschrift zur künftigen Verwendung von eAU und eRezept, aber auch der geplante Austausch von 130.000 Konnektoren sorgt bei der Fachärzteschaft für Unmut.

„Zuerst zwingt man den Arztpraxen eine schlecht funktionierende TI mit einem veralteten Konnektorensystem auf, welches jetzt auch noch – unverändert – unter hohen Kosten ausgewechselt werden soll. Dafür geschätzte 350 Millionen Euro auszugeben ist der blanke Irrsinn, da in zwei Jahren die Softwarelösung zur Verfügung steht. So darf man mit dem Geld der Versicherten im Gesundheitswesen nicht umgehen,“ so Dr. Norbert Smetak, SpiFa-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des SpiFa-Ausschusses Digitalisierung. Gerade im Zuge der Diskussion um die eklatanten Fehlbeträge in der Gesundheitsfinanzierung hält der SpiFa die Ausgabe eines derart hohen Betrages für den übergangsweisen Erhalt einer veralteten und fehleranfälligen digitalen Infrastruktur nicht gerechtfertigt.

„Dann experimentiert man mit eAU und eRezept, nimmt letzteres zurück, kommt anfänglich kassenseits nicht in Gang, was die eAU betrifft und beschuldigt nun letztlich die Ärztinnen und Ärzte, die wahrlich alles tun, um in der Pandemie die Versorgung und natürlich auch die eAU am Laufen zu halten,“ so Smetak weiter.
Im Zuge der anhaltenden Diskussion fordert der SpiFa eine nachhaltige Strategie und die Entwicklung funktionierender und adäquater Lösungen, welche sich zum einen am Bedarf von Patientinnen und Patienten bzw. Ärztinnen und Ärzten orientieren und zudem vor Ihrer Einführung ausgiebig auf Praxistauglichkeit und Betriebssicherheit getestet werden.

Ärzteschaft zeigt sich geschlossen und gesprächsbereit – SpiFa zieht positives Resümee zum Fachärztetag 2022
05.04.2022
Der SpiFa-Fachärztetag war auch in diesem Jahr geprägt von zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft, KV-Vertretungen und Abgeordneten aus dem Gesundheitsausschuss. Dabei zeigt sich die deutsche Fachärzteschaft geschlossen und geeint: die dringend benötigten...
05.04.2022
Der SpiFa-Fachärztetag war auch in diesem Jahr geprägt von zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft, KV-Vertretungen und Abgeordneten aus dem Gesundheitsausschuss. Dabei zeigt sich die deutsche Fachärzteschaft geschlossen und geeint: die dringend benötigten strukturellen Reformen in der Gesundheitspolitik müssen dringend angegangen werden.

Wie kann die Worthülse „Hybrid-DRG“ mit Leben gefüllt werden, wann folgt die für Hausärzte geplante Entbudgetierung auch für Fachärztinnen und Fachärzte, wie kann das Wesen des freien Berufes Arzt wieder gestärkt werden und wann kommt endlich die GOÄ-Novelle? Das Themenspektrum des diesjährigen SpiFa-Fachärztetages wurde auch in diesem Jahr geprägt von den Hauptanliegen der Fachärzteschaft und einer klaren Botschaft an die Politik: die großen dringend benötigten Reformvorhaben müssen endlich angegangen werden.


Dazu der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich: „Selbstverständlich haben wir großes Verständnis dafür, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges auf unser Gesundheitssystem die Tagesordnung der Gesundheitspolitik dominieren. Aber GERADE WEIL dem so ist, dürfen die strukturellen Reformvorhaben nicht vergessen werden. Die Ärzteschaft sowie das Fachpersonal in Medizin und Pflege ächzen spürbar unter der derzeitigen Belastung und müssen sich darauf einstellen, dass diese künftig noch größer wird, denn wir sehen gleichzeitig einem Mangel an Ärztinnen und Ärzten, MFAs und Pflegepersonal entgegen. Da ist dringend Handeln seitens der Politik und unseres Gesundheitsministers gefordert. Im Koalitionsvertrag sehen wir gute Ansätze, wir brauchen aber endlich konkrete Vorhaben.“


Der SpiFa-Fachärztetag wurde in diesem Jahr wieder hybrid durchgeführt und verzeichnete rund 680 Online-Teilnehmende sowie knapp hundert Besucherinnen und Besucher vor Ort. Zudem feierte der SpiFa in diesem Rahmen sein inzwischen 10-jähriges Bestehen. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider zeigt sich zufrieden: „Wo derzeit die gesundheitspolitische Debatte fehlt, haben wir mit dem SpiFa-Fachärztetag einen wichtigen Akzent gesetzt und die großen gesundheitspolitischen Themen fernab von Corona-Krise und Ukraine-Krieg zurück auf die Tagesordnung geholt. Die Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands sind bereit, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen und bei der Ausgestaltung der bevorstehenden Reformen mitzuwirken. Nun wird es Zeit, dass sich die Politik an die Arbeit macht.“


Alle Diskussionsrunden des SpiFa-Fachärztetages sind ab dem kommenden Mittwoch online unter www.fachärztetag.de abrufbar.

Das Gesundheitswesen von morgen im Mittelpunkt
– SpiFa lädt zum Fachärztetag 2022
28.03.2022
Die ersten 100 Amtstage der neuen Bundesregierung sind um. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme und einen umfangreichen Schlagabtausch über die aktuellen gesundheitspolitischen Themen.
28.03.2022
Die ersten 100 Amtstage der neuen Bundesregierung sind um. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme und einen umfangreichen Schlagabtausch über die aktuellen gesundheitspolitischen Themen.

Bereits zum achten Mal lädt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.
(SpiFa) Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und
Vertreter sowie seine Mitgliedsverbände ein, um die aktuellen gesundheits- und
berufspolitischen Themen im Kreise der Fachärzteschaft zu diskutieren.
Strukturwandel und Reformen im Gesundheitswesen sind dringlicher denn je, entsprechend
aktuell sind die Themen auf der Agenda: „Hybrid-DRG als Modell der
Zukunft für ‚ärztlich intersektorale‘ Leistungen“, „Wohin rudert das digitale Gesundheitswesen?“,
Wie geht die Fachärzteschaft mit der Aufhebung der Budgetierung
im hausärztlichen Bereich um?“ um nur einige zu nennen. Aber auch Themen
wie „Patient-Journey“, „Kapitalinvestoren im Gesundheitswesen“ oder „Interprofessionalität“
sind dabei.
Im Rahmen des diesjährigen Fachärztetages feiert der SpiFa auch sein 10-jähriges
Bestehen als gemeinsame Interessenvertretung von inzwischen über 160.000
Fachärztinnen und Fachärzten in Klinik und Praxis. Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender
ist stolz: „Seit seiner Gründung vor 10 Jahren hat sich der SpiFa zu
DER geeinten Stimme der Fachärztinnen und Fachärzte entwickelt. Die kommenden
Herausforderungen im Gesundheitswesen sind groß und die Arbeit des SpiFa,
die kontinuierliche Vertretung der fachärztlichen Interessen, daher wichtiger denn
je!“
Besonderes Highlight am zweiten Veranstaltungstag dürfte die gesundheitspolitische
Runde sein. Unter den derzeitigen politischen Vorzeichen und dem Titel „Gesundheitspolitik – Das ungeliebte Kind! Entwicklung der kommenden Jahre unter
den Vorzeichen von Demografie und Corona-Krise“ dürfte die Diskussion zwischen
Dr. Heinrich und den politischen Vertreterinnen und Vertretern der Parteien erwartungsgemäß
hitzig werden.
Hierzu Robert Schneider, SpiFa-Hauptgeschäftsführer: „Wir erwarten gespannt die
gesundheitspolitische Runde. Aus den Reihen der Bundesregierung war es bisher
recht still, wenn es um die gesundheitspolitischen Themen jenseits von Corona
ging. Auch der Vorhabenplan des Bundesministeriums für Gesundheit lässt auf sich
warten und wird von allen Akteuren im Gesundheitswesen mit großer Neugier
erwartet. Wir hoffen, mit dieser Runde die Stille in der Gesundheitspolitik ein
wenig aufzubrechen.“
Der SpiFa-Fachärztetag 2022 findet am 31.3. und 1.4. in den Design Offices Berlin
am Humboldthafen statt. Das Programm und die Möglichkeit zur Online-Teilnahme
stehen unter www.fachärztetag.de bereit.

Eine zukunfts- und tragfähige Krankenhausreform setzt Reform der Schnittstelle ambulant-stationär voraus
23.03.2022
Insbesondere die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wir dringlich Reformen in der Krankenhauspolitik sind. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) mahnt jedoch, nicht den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen, und sich zunächst der Schnittstellenproblematik ambulant-stationär...
23.03.2022
Insbesondere die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wir dringlich Reformen in der Krankenhauspolitik sind. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) mahnt jedoch, nicht den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen, und sich zunächst der Schnittstellenproblematik ambulant-stationär zu widmen.

Deutschland benötigt ohne Frage dringend eine Reform der Krankenhausversorgung. Der SpiFa hebt jedoch hervor, dass diese nur gelingen kann, wenn zuvor das Reformvorhaben Hybrid-DRG angegangen wird und damit die Abschottung der Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung ein Ende findet.

Hierzu der stellvertretende Vorsitzende des SpiFa Dr. Helmut Weinhart: „Das von der Koalition angedachte Konzept der Hybrid-DRGs wird ein wesentlicher Bestandteil für die Krankenhausreform sein müssen. Versorgung in Krankenhäusern muss neu gedacht werden. Dafür sind die Türen der Fachärzteschaft an allen Enden offen: die niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands sind bereit und willens, einen wachsenden Anteil an potenziell ambulant zu erbringenden Versorgungsleistungen zu übernehmen, um die Krankenhäuser an dieser Stelle zu ergänzen und zu entlasten, sowie damit einen Strukturwandel im deutschen Gesundheitswesen zu begleiten.“

Auch seitens der Krankenhäuser wurde im Rahmen des diesjährigen Krankenhausgipfels Offenheit für einen sektorenübergreifenden Versorgungsansatz und eine kooperative Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten signalisiert. „Der Grundsatz ambulant vor stationär muss weiterhin gelten. Für eine Umsetzung in der Praxis ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem niedergelassenen Bereich und den Krankenhäusern erforderlich und diese setzt wiederum eine Offenheit zur Kooperation voraus. Dem entsprechend begrüßen wir die Signale seitens der Krankenhäuser“, so Weinhart weiter.

SpiFa-Vorstandsmitglied Jörg Karst fordert ein zeitnahes Angehen der Schnittstellen-Thematik: „Es gibt vielerorts Reformbedarf im Gesundheitswesen. Die Einführung von Hybrid-DRGs ist aber Voraussetzung für weitere Reformvorhaben und sollte möglichst bald angegangen werden. Dem entsprechend warten wir gespannt auf die Vorhabenplanung der Bundesregierung.“

Ärztliche Verbände: Schnelle und unbürokratische medizinische Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine
21.03.2022
Die Bundesärztekammer und ärztliche Verbände sind bestürzt über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Die Verbände fordern, allen Menschen, die vor dem Krieg nach Deutschland geflohen sind, einen schnellen, unbürokratischen und bundesweit einheitlichen Zugang zur medizinischen Versorgung zu...
21.03.2022
Die Bundesärztekammer und ärztliche Verbände sind bestürzt über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Die Verbände fordern, allen Menschen, die vor dem Krieg nach Deutschland geflohen sind, einen schnellen, unbürokratischen und bundesweit einheitlichen Zugang zur medizinischen Versorgung zu ermöglichen.

Mit der Gesundheitskarte für Geflüchtete gibt es bereits einen unkomplizierten Weg, die medizinische Versorgung dieser Menschen zu gewährleisten. Leider sind noch nicht alle Bundesländer und Kommunen einem entsprechenden Rahmenvertrag beigetreten. Die Verbände fordern die Verantwortlichen dazu auf, dies schnellstmöglich nachzuholen. In Anbetracht des unermesslichen Leids, das diese Menschen durchgemacht haben, gilt es jetzt, bürokratische Hürden zügig abzubauen. Ärztinnen und Ärzte müssen sich auf die medizinische Behandlung konzentrieren können, nicht auf das Ausfüllen von Formularen.


Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums bestehen solche Rahmenvereinbarungen aktuell in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Nach einer Anmeldung erhalten die Geflüchteten dort eine elektronische Gesundheitskarte mit besonderer Statuskennzeichnung.


Wo es noch keine entsprechende Vereinbarung gibt, stellen die Kommunen Behandlungsscheine aus, mit denen die Menschen einen Arzt aufsuchen können. Das ist für Patienten und Ärzte umständlich und bürokratisch. Gebraucht wird mehr Zeit für Zuwendung, statt unnötiger Zettelwirtschaft.


Pressemitteilung der Bundesärztekammer, der Allianz deutscher Ärzteverbände und des Marburger Bund Bundesverbands

Allianz deutscher Ärzteverbände – Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten (BDI), Bundesverband der Ärztegenossenschaften, Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB), Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands, MEDI GENO Deutschland, Virchowbund – Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands, Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa)

„Nun sind die Kassen am Zug.“ - SpiFa und Mitgliedsverbände legen Konzept für eine sachgerechte Vergütung der Hygienekosten vor
09.03.2022
Das Thema Hygienekosten bleibt weiter auf der Tagesordnung des SpiFa. Nun legen die Verbände erstmals ein Konzept vor, mit welchem sich der tatsächlich betriebene Aufwand genau beziffern lässt, und erwarten Gehör.
09.03.2022
Das Thema Hygienekosten bleibt weiter auf der Tagesordnung des SpiFa. Nun legen die Verbände erstmals ein Konzept vor, mit welchem sich der tatsächlich betriebene Aufwand genau beziffern lässt, und erwarten Gehör.

Bereits im vergangenen Herbst wurde von der AG Hygiene des SpiFa im Rahmen ihrer Kampagne zum Thema Hygienekosten ein erster Meilenstein gesetzt: unter Federführung des Berufsverbands der Niedergelassenen Gastroenterologen Deutschlands e.V. (bng) wurde ein erstes Konzept zur Abgeltung des Hygieneaufwandes im EBM vorgestellt. Zwischenzeitlich haben nun weitere Verbände das Konzept für Ihre Fachrichtungen adaptiert und auf Anwendbarkeit geprüft. Im Ergebnis stehen nun für viele Fachrichtungen erstmals solide Ansätze zur Berechnung / Abgeltung des besonderen Hygieneaufwandes zur Verfügung. Dabei basiert der methodische Ansatz zur Abgeltung des Hygieneaufwands auf einer separaten Kostenstelle „Hygiene/Aufbereitung“ sowie einer Formulierung und Bewertung von Zuschlägen bzw. Teilleistungen für den kostenstellen- bzw. leistungsspezifischen, besonderen Hygieneaufwand.

Der stellvertretende Vorsitzende des SpiFa, Dr. Helmut Weinhart, hebt noch einmal die Tragweite des Themas hervor: „Ob zu Pandemiezeiten oder allgemein, ob operativ tätig oder nicht – für Fachärztinnen und Fachärzte ist Hygiene bei der Tätigkeit immer ein absolutes Muss. Wir betreiben einen immensen Aufwand zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unseres Praxispersonals und nicht zuletzt zu unserem eigenen. Dieser Aufwand erfordert qualifiziertes Personal, zusätzliche Arbeitszeit und den Einsatz von Arbeitsmitteln. Diese Kosten müssen auch entsprechend ersetzt werden. Das nun vorgelegte Konzept ist „löffelfertig“ und ermöglicht eine den Tatsachen entsprechende Abbildung dieses Aufwandes. Nun sind die KBV und die gesetzlichen Krankenkassen am Zug und wir erwarten eine zügige Prüfung und Bearbeitung.“ Dr. Albert Beyer, Vorsitzender des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) appelliert an die KBV und die gesetzlichen Krankenkassen, die Konzepte zügig zu prüfen und anzuwenden: „Wir erwarten von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Gesetzlichen Krankenkassen eine schnelle, sachgerechte und transparente Finanzierung der speziellen Hygienekosten. Mit dem vorgelegten Konzept weisen die Fachärzte den Weg für eine adäquate und einvernehmliche Lösung dieser Aufgabe.“

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Pressekontakt:

Oliver Spinedi
presse(at)spifa.de

Presseverteiler:

SpiFa twittert:

Wer zügig eine gute Patientenversorgung an der Schnittstelle #ambulant-#stationär umsetzen will, kann dies mit dem Konzept des SpiFa tun. Jegliches Zögern wird wie bisher eine Reform verhindern! Mehr im SpiFa-Positionspapier zum #Koalitionsvertrag unter: https://t.co/kAGBKfK2oW

#Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordern ärztlichen Sachverstand. Nur damit lassen sich entsprechende Konzepte erfolgreich in der Bevölkerung etablieren. Mehr im #SpiFa-Positionspapier zum #Koalitionsvertrag unter: https://t.co/kAGBKfK2oW

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Vorstandsvorsitzender SpiFa

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Dr. med. Christian Albring

Stv. 3. Vorstandsvorsitzender SpiFa
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Jörg Karst

Mitglied des Vorstandes SpiFa

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Robert Schneider für den SpiFa e.V.
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Robert Schneider

Hauptgeschäftsführer SpiFa

(Fotograf: Die Hoffotografen)

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Dr. med. Helmut Weinhart

Stv. 2. Vorstandsvorsitzender SpiFa

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Dr. med. Norbert Smetak

Mitglied des Vorstandes SpiFa

(Fotograf: Phil Dera)

Dr. med. Andreas Köhler für den SpiFa e.V.
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Dr. med. Andreas Köhler

Ehrenpräsident SpiFa

(Fotograf: G. J. Lopata)

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Dr. med. Norbert Smetak

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Dr. med. Andreas Köhler für den SpiFa e.V.
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Dr. med. Andreas Köhler

Ehrenpräsident SpiFa

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Hauptgeschäftsführer SpiFa

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