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SpiFa zu GVSG: keine nachhaltige Stärkung der fachärztlichen Patientenversorgung!
15.04.2024
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt, dass das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) endlich die Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte in Angriff nimmt, mahnt jedoch gleichzeitig das Fehlen von entsprechenden bereits von Bundesgesundheitsminister...
15.04.2024
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt, dass das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) endlich die Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte in Angriff nimmt, mahnt jedoch gleichzeitig das Fehlen von entsprechenden bereits von Bundesgesundheitsminister Lauterbach angekündigten Maßnahmen für die Fachärzteschaft an.

„Aus der Versorgungsperspektive greift das Gesetz damit deutlich zu kurz,“ so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa. „Die haus- und fachärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten greifen in der Regel ineinander. Es ist wichtig, die ambulante Versorgung in beiden Versorgungsbereichen zu stärken. Dass vollständig erbrachte Leistungen auch vollständig bezahlt werden müssen ist dafür eine absolute Grundvoraussetzung und dies eben nicht nur in der hausärztlichen Versorgung!“

„Wir fordern daher weiterhin eine Entbudgetierung aller ärztlichen Leistungen über alle Facharztgruppen hinweg. Sollte das aus Gründen der Finanzierbarkeit nicht vollumfänglich machbar sein, so muss es das Ziel des BMG sein, schrittweise dorthin zu kommen. Konkrete Vorschläge seitens des SpiFa hierzu liegen bereits seit Monaten auf dem Tisch des Ministers,“ so Heinrich weiter.

Der SpiFa hatte bereits im Januar Maßnahmen einer schrittweisen Entbudgetierung fachärztlicher Leistungen eingebracht: dazu gehören das Einziehen einer Mindestauszahlungsquote von 90%, eine Entbudgetierung aller überwiesenen Patientinnen und Patienten sowie die Entbudgetierung von Fachärztinnen und Fachärzten an sozial benachteiligten Standorten.

Pressemitteilung herunterladen: PM: SpiFa zu GVSG: keine nachhaltige Stärkung der fachärztlichen Patientenversorgung!

Zwei Tage fachärztlicher Austausch im Fokus - Resümee des SpiFa-Fachärztetags 2024
16.03.2024
Die gesundheitspolitische Runde war das inhaltliche Kernstück des zweiten Veranstaltungstages im Rahmen des SpiFa-Fachärztetages 2024.
16.03.2024
Die gesundheitspolitische Runde war das inhaltliche Kernstück des zweiten Veranstaltungstages im Rahmen des SpiFa-Fachärztetages 2024.

Der zweite Tag des SpiFa-Fachärztetages startete mit einem in der Fachärzteschaft eher unbeliebten gesundheitspolitischen Dauerthema: Digitalisierung. Im Fokus dieses Mal vor allem das Thema „Gesundheitsdaten im Praxischeck“. Dabei ging es nicht nur um die üblichen Themen wie die Telematik-Infrastruktur, sondern vor allem auch, wie Versorgung durch den proaktiven Umgang mit Gesundheitsdaten verbessert werden könnte. Entsprechend kontrovers war die Diskussion.  

Nicht weniger kontrovers, dafür umso heftiger wurde in der gesundheitspolitischen Runde debattiert, zu welcher die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag der jeweiligen Fraktionen geladen waren. Das gewählte Motto „Halbzeitbilanz: Wird die Gesundheitspolitik die Versorgungsprobleme der Zukunft lösen?“ bot genügend Zündstoff für den Austausch zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien und dem SpiFa-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Heinrich in Vertretung für die Fachärzteschaft. Im Zuge der Diskussion wies Heinrich auf die Dringlichkeit von Reformen hin: „Die Fachärztinnen und Fachärzte in Klinik und Praxis brauchen keine Revolution, sondern zügige Reformen, die Ruhe und Lösungen schaffen.“ 

Nach der Diskussion äußerte er sich entsprechend zu den politischen Äußerungen in der Runde: „Die Fachärztinnen und Fachärzte nehmen die Vertreter des Parlaments beim Wort, die fachärztlichen Belange bei den noch anstehenden Reformen wie Krankenhausreform oder Notfallversorgung sowie den Versorgungsgesetzen hinreichend zu berücksichtigen und auch gemeinsam voranzutreiben. In diesem Zusammenhang erwarten wir auch eine gemeinschaftliche Unterstützung bei Maßnahmen der Entbudgetierung fachärztlicher Leistungen.“  

Der SpiFa-Fachärztetag 2024 verzeichnete knapp 600 Online-Teilnehmende sowie an die 200 Besucherinnen und Besucher vor Ort. Für SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider ein großer Erfolg: „Der SpiFa-Fachärztetag war seit jeher der Raum für die gesundheitspolitische Debatte über den Tellerrand hinaus. Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, den politischen Dialog ein Stück voranzutreiben. Wir sind stolz, auf die hier gepflegte kritisch-konstruktive, aber immer respektvolle Debattenkultur.“ 

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10. SpiFa-Fachärztetag: Fachärztinnen und Fachärzte dürfen Verbesserungen erwarten
15.03.2024
Zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft und Stakeholdern aus dem Gesundheitswesen prägen auch dieses Jahr den SpiFa-Fachärztetag. Im Zentrum der Veranstaltung steht dieses Mal das unbegrenzte Leistungs-versprechen.
15.03.2024
Zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft und Stakeholdern aus dem Gesundheitswesen prägen auch dieses Jahr den SpiFa-Fachärztetag. Im Zentrum der Veranstaltung steht dieses Mal das unbegrenzte Leistungs-versprechen.

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich mahnte in seiner Eröffnungsrede insbesondere den fortschreitenden Ärztemangel und den daraus resultierenden dringenden Handlungsbedarf seitens der Politik an. Dazu gehöre auch eine vollumfängliche Abschaffung der Budgetierung für alle Fach-arztgruppen. Es brauche ein klares Signal an die Fachärzteschaft. Anlässlich der jüngsten Äußerungen seitens der Krankenkassen zu diesem Thema betonte Heinrich: „Liebe Krankenkassen, gestehen Sie auch unserem medizinischen Fachpersonal die Entlohnung zu, die Sie Ihren eigenen Sozialversicherungsfachangestellten gewähren.“

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach stellte sich in diesem Jahr den Fachärztinnen und Fachärzten persönlich vor Ort. In seiner Keynote nutzte er die Gelegenheit, noch einmal ausführlich die seitens seines Ministeriums geplanten Vorhaben zu erläutern. Er kündigte an, dass mit dem Versorgungsstärkungsgesetz nun endlich die Entbudgetierung der Hausärzte auf den Weg gebracht werde. Die Fachärztinnen und Fachärzte dürften zumindest beim Versprechen einer Abschaffung der Regresse und einer extrabudgetären Vergütung einzelner fachärztlicher Leistungen aufhorchen. Konkret sprach Lauterbach über eine Regelung zur Steuerung der Terminvergabe in Facharztpraxen. Diese solle extrabudgetäre Anteile haben, so dass sowohl die Patientinnen und Patienten aber auch die Fachärztinnen und Fachärzte etwas davon haben. Zudem sprach Lauterbach von einer „Entbudgetierung bestimmter fachärztlicher Leistungen in Problembezirken“.

Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der Fachärzteschaft unter den Vorzeichen des demographischen Wandels, der bevorstehenden Ruhestandswelle und der künftigen Verknappung von Arztzeit für Patientinnen und Patienten wurden die Themen des ersten Veranstaltungstages bearbeitet, darunter insbesondere das Streitthema Krankenhausreform. Aber auch geplante Versorgungsvorhaben wie Gesundheitskioske und die „Niederlassung im Wandel“ wurden diskutiert.

Erstmalig gibt es auch Workshops im Angebot des SpiFa-Fachärztetages: in Kooperation mit dem Bündnis Junge Ärztinnen und Ärzte können sich Interessierte zum Thema „KI in der Medizin“ aus-tauschen, ein weiterer Workshop zum Thema „Virtual Reality – wie lernen angehende Medizinerinnen und Mediziner?“ wird von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden moderiert. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider freut sich über die Beteiligung des Nachwuchses: „Der SpiFa sieht sich als Vertreter aller fachärztlichen Berufsgruppen in Klinik und Praxis. Entsprechend wichtig sind auch der Austausch mit den Fachärztinnen und Fachärzten der Zukunft und der Blick auf deren künftige Interessen.“

Der SpiFa-Fachärztetag 2024 wird am Freitag fortgeführt. Dann stehen unter anderem Themen wie die Nutzung von Gesundheitsdaten und die gesundheitspolitische Runde mit Vertreterinnen und Vertretern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Interessierte finden das Programm und den Livestream unter www.fachärztetag.de

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Kritisch, kontrovers, konstruktiv – SpiFa lädt zum SpiFa-Fachärztetag 2024
11.03.2024
Der SpiFa-Fachärztetag jährt sich zum zehnten Mal. Erwartet werden zahlreiche Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Mitgliedsverbände des SpiFa, um die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Themen im Kreis der Fachärzteschaft zu diskutieren. Leitfrage...
11.03.2024
Der SpiFa-Fachärztetag jährt sich zum zehnten Mal. Erwartet werden zahlreiche Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Mitgliedsverbände des SpiFa, um die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Themen im Kreis der Fachärzteschaft zu diskutieren. Leitfrage des diesjährigen SpiFa-Fachärztetages: (Wie lange) Kann das unbegrenzte Leistungsversprechen noch gehalten werden?

Der Strukturwandel im Gesundheitswesen schreitet voran, Reformen sind dringlicher denn je und sorgen für jede Menge explosiven Gesprächsstoff in der Fachärzteschaft. Entsprechend aktuell sind die Themen auf der Agenda: „Krankenhausreform“, „Neue Versorgungskonzepte wie z.B. Gesundheitskioske“, „Niederlassung im Wandel“ um nur einige zu nennen. Aber auch Themen wie „Stärkung der Prävention“ und selbstredend „Gesundheitsdaten“ sind dabei.

Der Blick auf Gesundheitsdaten ist indes auch Leitthema der Abendveranstaltung. Unter dem Titel „Wer profitiert in Zukunft von Gesundheitsdaten?“ geht es vor Allem darum, wie Deutschland von der Nutzung von Gesundheitsdaten lernen kann und sich in Zukunft aufstellen muss, damit die Gesundheitsversorgung von morgen davon profitieren kann.

Highlight am zweiten Veranstaltungstag ist seit jeher die gesundheitspolitische Runde. Unter dem Titel „Halbzeitbilanz: Wird die Gesundheitspolitik die Versorgungsprobleme der Zukunft lösen?“ trifft sich SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich zum verbalen Schlagabtausch mit den gesundheitspolitischen Vertreterinnen und Vertretern der Parteien.

SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider freut sich über das rege Interesse im Vorfeld und die Bandbreite an Panelisten. „Wir haben zum ersten Mal deutlich mehr Interessierte als Plätze und sind restlos ausgebucht. Das zeigt uns, dass wir mit der Themensetzung, aber auch mit der Besetzung der Diskussionspanels auf dem richtigen Kurs sind. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen vorwärtsgewandten kritisch-kontroversen Austausch mit hochkarätig besetzen Diskussionsrunden freuen.“

Der SpiFa-Fachärztetag 2024 findet am 14. und 15. März im Change Hub statt. Das ausführliche Programm steht unter www.fachärztetag.de bereit. Dort besteht zudem die Möglichkeit, sich kostenfrei zur Online-Teilnahme an der Veranstaltung und den zugehörigen Webinaren anzumelden.

Transformation der Krankenhäuser: Reformvorhaben sinnhaft verzahnen!
22.02.2024
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) sieht im Zuge des zu bildenden Transformationsfonds für die stationäre Versorgungsebene die Notwendigkeit, Reformvorhaben sinnhaft miteinander zu verzahnen.
22.02.2024
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) sieht im Zuge des zu bildenden Transformationsfonds für die stationäre Versorgungsebene die Notwendigkeit, Reformvorhaben sinnhaft miteinander zu verzahnen.

Das sogenannte Krankenhaustransparenzgesetz steckte im Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages fest; Hintergrund waren zahlreiche Hinweise und Kritikpunkte der Bundesländer, die sich mit den Überlegungen des Bundesgesundheitsministers Prof. Karl Lauterbach nicht einverstanden zeigten.

In der zurückliegenden Sitzung des Vermittlungsausschusses des Deutschen Bundestages am 21. Februar 2024 wurde nun für das Reformvorhaben „Krankenhaustransparenz“ grünes Licht gegeben und zugleich ein 50-Milliarden-Transformationsprozess für die stationäre Versorgung in die Diskussion gebracht.

Hierzu Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa: „Die dringend notwendige Transformation der stationären Versorgungsebene wird zwingend eine Verlagerung der ärztlichen Leistungen in die ambulante Versorgungsebene zur Folge haben. Eine wahrhaftige Transformation kann also ohne Schaden für Patientinnen und Patienten nur gelingen, wenn der niedergelassene Bereich in der Lage ist diese Verlagerungen auch aufzufangen. Daher müssen alle ambulanten ärztlichen Leistungen von den Beschränkungen, die durch die Budgetierung verursacht werden, befreit werden. Gleichzeitig muss die notwendige Ambulantisierung an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung rapide ausgeweitet wird. Nur so lassen sich doppelte oder dreifache Transformationskosten infolge einer scheibchenweisen Transformation vermeiden. Hierauf hat der SpiFa immer wieder hingewiesen. Reformvorhaben dieses Umfangs unkoordiniert und sektorenbezogen umzusetzen, können wir uns als Gesundheitswesen schlicht nicht leisten.“

Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland mit der Ambulantisierung ärztlicher Leistungen deutlich hinterher. Die Zwänge der Budgetierung sind vollumfänglich aufzuheben, um die Begrenzung und Kürzung von Leistungen für die Patientinnen und Patienten zu beenden. Die Bundesregierung hat bereits zugesagt, die Budgetierung in der hausärztlichen Versorgung aufzuheben, dies ist zugleich auch für die ambulante fachärztliche Versorgung notwendig.

Mit der Schaffung eines Hybrid-DRG-Leistungskataloges nach § 115f SGB V, welchen die Bundesregierung geschaffen hat, soll die Ambulantisierung und Verlagerung ärztlicher Leistungen von stationär nach ambulant gefördert werden. Die erste Fassung des Leistungskataloges sieht allerdings nur wenige Leistungen vor. Um der Ambulantisierung an der Schnittstelle ambulant-stationär einen Innovationsschub zu geben, muss der Leistungskatalog daher rapide ausgebaut werden. Der SpiFa hatte hierzu mit seinem eigenen Forschungsinstitut DIFA einen Katalog vorgelegt, der aufzeigt, dass unter medizinischen Aspekten weit mehr als weitere 5.000 ärztliche Leistungen von stationär nach ambulant verlagerbar sind.

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Gute Nachrichten für Patienten: SpiFa und BMG stehen im konstruktiven Dialog!
15.02.2024
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) weist weiterhin auf die Notwendigkeit einer Entbudgetierung der fachärztlichen Leistungen hin und befindet sich nun im konstruktiven Dialog mit Bundesminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und seinem Ministerium.
15.02.2024
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) weist weiterhin auf die Notwendigkeit einer Entbudgetierung der fachärztlichen Leistungen hin und befindet sich nun im konstruktiven Dialog mit Bundesminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und seinem Ministerium.

Bereits im Anschluss an den ambulanten Krisengipfel machte der SpiFa deutlich, dass das Ergebnis kein sachgerechtes Angebot für die Fachärztinnen und Fachärzte in Deutschland enthielt und deshalb weitere Gespräche notwendig seien.

Diese Gespräche sind nun in Gang gekommen. Hierzu Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa: „Wir haben unsere Vorschläge in einem sehr guten und konstruktiven Gespräch mit dem Minister ausführlich vorgestellt und diskutiert sowie auf Arbeitsebene im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) weiterbearbeitet. Unser Dialog mit dem BMG ist intensiv und konstruktiv. Professor Lauterbach hat zugesagt, dass zeitnah eine positive Veränderung der fachärztlichen Vergütungsstruktur erfolgen soll, insbesondere auch zur Verbesserung der Terminlage in den Facharztpraxen. Dies stimmt uns hoffnungsvoll und so setzen wir den Dialog mit dem Minister und seinem Stab fort.“

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Abrechnung der Hybrid-DRG: SpiFa fordert einfache und pragmatische Lösungen
05.02.2024
Seit einem Monat ist die Rechtsverordnung in Kraft, mit welcher ausgewählte Leistungen sektorengleich vergütet werden sollen. Unklar ist indes immer noch, wie diese konkret abgerechnet werden können. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) appelliert an die gemeinsame Selbstverwaltung,...
05.02.2024
Seit einem Monat ist die Rechtsverordnung in Kraft, mit welcher ausgewählte Leistungen sektorengleich vergütet werden sollen. Unklar ist indes immer noch, wie diese konkret abgerechnet werden können. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) appelliert an die gemeinsame Selbstverwaltung, sich zügig auf eine pragmatisch orientierte und für die Ärztinnen und Ärzte bürokratiearme Umsetzung zu verständigen.

„Es ist noch immer völlig offen, wie endlich ambulante Eingriffe nach der neuen Hybrid-DRG-Verordnung abgerechnet werden können. Wenn diese Verordnung und das Ambulantisierungsvorhaben nicht zum Rohrkrepierer werden sollen, müssen die Verhandlungspartner der gemeinsamen Selbstverwaltung nun rasch zu einer Lösung kommen,“ so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa. Es dürfe sich auf keinen Fall dasselbe Szenario wie bei den Verhandlungen über die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) wiederholen.

Das Bundesministerium für Gesundheit hatte die Rechtsverordnung zu einer speziellen sektorengleichen Vergütung erst kurz vor dem Jahreswechsel in Kraft gesetzt, allerdings ohne zugehörige Abrechnungsbestimmungen. Stattdessen ist nun die gemeinsame Selbstverwaltung mit der Erarbeitung von Regeln zur Abrechnung beauftragt. „Wir begrüßen es sehr, dass nun mit dieser Rechtsverordnung endlich ein wichtiger Grundstein für die Fachärztinnen und Fachärzte gelegt ist, um die Ambulantisierung in Deutschland voranzutreiben. Allerdings reagiert die Fachärzteschaft im Kreis unserer Mitgliedsverbände sehr verhalten, so lange völlig unklar ist, wie denn nun abgerechnet werden soll und kann. Wir fordern die dreiseitigen Verhandlungspartner zum Tritt aufs Gaspedal auf,“ so Heinrich weiter.

Den Tritt aufs Gaspedal fordert Heinrich auch bei der anstehenden Erweiterung des Leistungskataloges. Im von SpiFa und seinen Mitgliedsverbänden erstellten Katalog finden sich mehr als 5.000 Leistungen, die – auch im internationalen Vergleich – ambulantisierbar wären. Für den SpiFa stecke in dieser Rechtsform ein großes Potenzial für einen deutlichen Wandel in der Gesundheitsversorgung. Auch das Belegarztwesen werde dadurch neuen Auftrieb erfahren: Belegärztinnen und Belegärzte versorgten seit jeher sektorenübergreifend, daher würden sie in der Rechtsverordnung auch ausdrücklich benannt.

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Dr. med. Andreas Köhler für den SpiFa e.V.
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