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SpiFa über budgetierende Morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV): Instrument für Leistungskürzungen
30.03.2023
Mit der budgetierten morbiditätsbedingten Gesamtvergütung werden die notwendigen ambulanten medizinischen Behandlungen vergütet“, so die Erläuterung auf der Webseite des BMG. Doch der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) widerspricht und sieht in ihr den politischen Dauerhebel für Leistungskürzungen....
30.03.2023
Mit der budgetierten morbiditätsbedingten Gesamtvergütung werden die notwendigen ambulanten medizinischen Behandlungen vergütet“, so die Erläuterung auf der Webseite des BMG. Doch der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) widerspricht und sieht in ihr den politischen Dauerhebel für Leistungskürzungen.

Von der von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und der Ampelkoalition versprochenen Entbudgetierung der Kinder- und Jugendmedizin ist nicht viel übriggeblieben. Anstatt die Vergütung einmalig zu bereinigen und ab sofort extrabudgetär zu vergüten, halten beide am „Gängelungsinstrument“ der MGV fest und gewähren nur eine nachträgliche Vergütung, falls das Budget nicht gereicht hat. Auch bleiben Facharztrichtungen mit pädiatrischem Schwerpunkt nicht von der Regelung umfasst.

Für den SpiFa-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Heinrich ein nicht nachvollziehbarer Schritt: „Das Kontingent an Arbeitszeit, das Fachärztinnen und Fachärzte Im Rahmen ihrer Tätigkeit zur Versorgung von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten aufbringen können, ist aufgebraucht. Die Erwartung an die Ärzteschaft, immer mehr Arbeit für immer weniger Geld zu leisten ist untragbar, der Protest dagegen inzwischen allgegenwärtig. Nur eine wahrhaftige Entbudgetierung könnte und wird ein Mehr an ärztlicher Arbeitszeit für die Versorgung von gesetzlich Versicherten Patientinnen und Patienten ermöglichen.“

Damit betont der SpiFa erneut seine Forderung nach einer endgültigen Aufhebung der Budgetierung für alle Facharztgruppen. „Das politische Instrument der MGV und der Budgetierung von ambulant erbrachten Leistungen ist nicht mehr bzw. war nie zeitgemäß und es hat sich gezeigt, dass diese zwangsläufig dafür sorgen, dass sich das Angebot an medizinischen Versorgungsleistungen für Patientinnen und Patienten verknappt und die Versorgung schwächt. Wenn die Politik künftig diese Leistungskürzungen für Patientinnen und Patienten ernsthaft vermeiden möchte, muss die Budgetierung fallen,“ so Heinrich.

SpiFa zu BÄK-Wahlen: Fachärzteschaft wünscht sich Fortführung der Präsidentschaft von Dr. Klaus Reinhardt
24.03.2023
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) spricht sich deutlich für eine Kontinuität der Führung der Bundesärztekammer unter der Präsidentschaft von Dr. Klaus Reinhardt aus.
24.03.2023
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) spricht sich deutlich für eine Kontinuität der Führung der Bundesärztekammer unter der Präsidentschaft von Dr. Klaus Reinhardt aus.

Mit Blick auf die kommenden Präsidentschaftswahlen während des 127. Deutschen Ärztetages in Essen befürwortet der SpiFa klar eine erneute Kandidatur von Dr. Klaus Reinhardt als Präsidenten und Dr. Ellen Lundershausen als Vizepräsidentin. Dies wurde einstimmig auf der vergangenen SpiFa-Mitgliederversammlung im Rahmen des SpiFa-Fachärztetages 2023 verlautbart.

Hierzu Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa: „Gerade in Krisenzeiten wie diesen ist eine stabile und kontinuierliche Interessenvertretung für die Ärzteschaft vonnöten. Dies ist umso wichtiger, als die derzeitige Gesundheitspolitik nur wenig Stabilität und Verlässlichkeit bietet. Es stehen große strukturelle Reformen an und wir brauchen aus Sicht der Fachärztinnen und Fachärzte eine starke Stimme und ein klares Votum für den freien Beruf Ärztin bzw. Arzt. Beides verkörpern Dr. Reinhardt und Dr. Lundershausen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang unser Vertrauen in ihre bisherige Tätigkeit als Präsident bzw. Vizepräsidentin der Bundesärztekammer aus und wünschen uns eine fortwährende Besetzung der Ämter mit ihnen für die kommenden Jahre.“

Medizinstudium der Zukunft: Masterplan endlich umsetzen
24.03.2023
"Mit dem ‚Masterplan Medizinstudium 2020‘ stellen wir die Weichen für die Ausbildung der nächsten Medizinergenerationen“, erklärten die Gesundheits- und Wirtschaftsministerien am 31.März 2017. Nach nun fast sechs Jahren streiten sich Bund und Länder immer noch und vom ursprünglichen Vorhaben bleibt mangels...
24.03.2023
"Mit dem ‚Masterplan Medizinstudium 2020‘ stellen wir die Weichen für die Ausbildung der nächsten Medizinergenerationen“, erklärten die Gesundheits- und Wirtschaftsministerien am 31.März 2017. Nach nun fast sechs Jahren streiten sich Bund und Länder immer noch und vom ursprünglichen Vorhaben bleibt mangels Finanzierung wenig übrig. Im Nachklang der Kooperation während des SpiFa-Fachärztetages 2023 fordern SpiFa und bvmd nun ein zügiges Anschieben der Reform.

„Ein aktuelles, modernes und praxisnahes Medizinstudium ist eine absolute Grundvoraussetzung, wenn man glaubhaft das Gesundheitswesen der Zukunft resilient und nachhaltig aufstellen möchte. Dies kann nur im Interesse aller politisch Beteiligten sein und der SpiFa fordert die beteiligten Ministerien auf, diese Reform nun endlich auf den Weg zu bringen,“ so SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider.

Gerade in Anbetracht der künftigen Herausforderungen, die die zunehmend alternde Gesellschaft bringt, sei es entscheidend für die Ausbildung derjenigen, die uns im Alter bestmöglich medizinisch versorgen sollen, die nötigen finanziellen Ressourcen bereitzustellen. „Wir diskutieren jetzt bereits über den anhaltenden Fachkräftemangel. Es dauert ungefähr 12 Jahre bis zum Ende der Ausbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt. Wenn wir also künftig von gut ausgebildeten Fachärztinnen und Fachärzten versorgt werden wollen, sind jetzt entschlossene Entscheidungen und Weichenstellungen seitens der Politik gefragt,“ so Schneider weiter.

Auch die bvmd sieht mit Sorge die immer weitere Verzögerung des Masterplan 2020 und die zunehmende Politisierung der schon lange geforderten Änderungen. Hierzu bmvd-Bundeskoordinatorin für Gesundheitspolitik Lilly von Kenne: „Das Ping-Pong Spiel zwischen Bund und Ländern bezüglich der Finanzierung bleibt ein nicht annehmbares Hindernis. Wir fordern die zügige Umsetzung der Novellierung der Approbationsordnung, da wir darin Chancen sehen, die dringend benötigten Veränderungen im Medizinstudium zu verwirklichen. Dazu gehören insbesondere die Stärkung der praktischen und kompetenzorientierten Ausbildung und der stärkere Fokus auf wissenschaftliches Arbeiten.“

Nach wie vor mangele es allerdings an verbesserten Arbeitsbedingungen im Praktischen Jahr, einer Vereinheitlichung der mündlich-praktischen Staatsexamina und einem stärkeren Fokus auf Digitalisierung. Insgesamt sei der Masterplan 2020 nach wie vor als sehr positive Weiterentwicklung zu bewerten, wenngleich er inzwischen nicht mehr die großen Veränderungen bringe, die anfangs angestrebt wurden.

Quo vadis Gesundheitspolitik? Resümee des SpiFa-Fachärztetags 2023
17.03.2023
Die gesundheitspolitische Runde war das inhaltliche Kernstück des zweiten Veranstaltungstages im Rahmen des SpiFa-Fachärztetages 2023.
17.03.2023
Die gesundheitspolitische Runde war das inhaltliche Kernstück des zweiten Veranstaltungstages im Rahmen des SpiFa-Fachärztetages 2023.

Der zweite Tag des SpiFa-Fachärztetages startete mit einem in der Fachärzteschaft ungeliebten, aber wichtigen Thema: Digitalisierung. Wie die Bundesregierung die Digitalisierung des Gesundheitswesens endlich von der Stand- auf die Überholspur bringen will, erläuterte Dr. Susanne Ozegowski, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Gesundheit. Deutlich in der Runde wurde, dass die Fachärztinnen und Fachärzte bereit und offen für die Digitalisierung sind, die Fortentwicklung allerdings nicht ohne partizipative Prozesse und ausgiebige Tests vor einem großen Rollout gelingen kann.
Als begrüßenswert offen und ehrlich wurde die Diskussion um Investorengetragene Medizinische Versorgungszentren und das Spannungsfeld der Ärztinnen und Ärzte zwischen Kapitalinteressen und Therapiefreiheit aufgenommen.

Im Mittelpunkt des zweiten Veranstaltungstages stand zweifellos die gesundheitspolitische Runde, zu welcher ausgewählte Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag geladen waren. Unter dem provokanten Motto „Quo Vadis Gesundheitspolitik? – Weiter Stop-and-Go oder freie Fahrt für Reformen?“ wurde hitzig zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien und dem SpiFa-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Heinrich in Vertretung für die Fachärzteschaft diskutiert. Dabei wurden auch kontroverse Positionen der Ampelkoalitionäre deutlich.

Der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Heinrich nahm die teilnehmenden Diskutantinnen und Diskutanten beim Wort und machte deutlich, dass die Fachärzteschaft bei weiteren Vorhaben in der Gesundheitspolitik erwarte, dass sich die Mitglieder des Gesundheitsausschusses deutlicher positionierten und auch offen äußerten. „Politik kann nur gelingen, wenn man alle beteiligten Akteure mitnimmt und nicht einseitig Klientelpolitik betreibt. Es ist wichtig, dass der Ausschuss für Gesundheit im Deutschen Bundestag seine Verantwortung wahrnimmt und auch durchsetzt,“ so Heinrich.
Einen abschließenden Ausblick auf den künftigen Beruf Ärztin oder Arzt bot die Diskussion zum Thema Berufsmonitoring, die der SpiFa erstmalig mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) veranstaltete. Hierzu der SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider: „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und die rege Teilnahme der Medizinstudierenden. Gerade bei einer Veranstaltung mit Blick auf die Zukunft des Gesundheitswesens darf die Perspektive der nachfolgenden Generationen an Ärztinnen und Ärzten nicht fehlen.“

Der SpiFa-Fachärztetag 2023 verzeichnete rund 500 Online-Teilnehmende sowie an die 150 Besucherinnen und Besucher vor Ort. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider zeigt sich außerordentlich zufrieden: „Wir haben mit dem SpiFa-Fachärztetag unser Ziel erreicht und der gesundheitspolitischen Debatte mehr Raum und mehr Lautstärke verliehen. Die Politik konnte die Anliegen und Perspektive der Fachärzteschaft deutlich vernehmen und wir erwarten, dass sie diese ernstnimmt und der hier entfachte Dialog auch konstruktiv und zielführend fortgeführt wird.“

Angebot für konstruktiven politischen Dialog – Auftakt des SpiFa-Fachärztetages 2023
16.03.2023
Der Auftakt des SpiFa-Fachärztetages war auch in diesem Jahr geprägt von zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft und Stakeholdern aus dem Gesundheitswesen. Im Fokus: die langfristige Zukunft des Gesundheitswesens.
16.03.2023
Der Auftakt des SpiFa-Fachärztetages war auch in diesem Jahr geprägt von zahlreichen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachärzteschaft und Stakeholdern aus dem Gesundheitswesen. Im Fokus: die langfristige Zukunft des Gesundheitswesens.

In seiner Anfangsrede skizzierte SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich die Krisensituation des Gesundheitswesens und formulierte die Forderung nicht nur der Fachärzteschaft nach einer Politik des Konsens und des gemeinsamen Handelns aller beteiligten Akteure. „Doch was erleben die Fachärztinnen und Fachärzte? Ein chaotisches Vorgehen, ein versuchtes Durchregieren und eine Gesundheitspolitik unter einer Führung, die auf dem ambulanten Auge blind ist,“ so Heinrich.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach nutzte in seiner Key-Note die Gelegenheit, noch einmal die geplanten Vorhaben zu erläutern. Gleichwohl bezeichnete er die Fachärztinnen und Fachärzte als zentrale Säule der medizinischen Versorgung. Aufhorchen ließ auch die Ankündigung der tatsächlichen Umsetzung der Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte und einer Perspektive darüber hinaus.

Dr. Heinrich hierzu: „Wir betrachten dies als eine Öffnung des Gehörs des Ministers für die Anliegen der niedergelassenen Fachärzteschaft und als Auftakt für einen adäquaten Dialog. Mit entsprechenden Erwartungen sind die Fachärztinnen und Fachärzte ausgerüstet und an dieser Aussage wird sich der Bundesgesundheitsminister messen lassen müssen.“

Mit Blick auf die Zukunft des Gesundheitswesens wurden die Themen des ersten Veranstaltungstages bearbeitet. Darunter das Dauerthema ärztlich intersektorale Versorgung. Aber auch über die Zukunftsaussichten des freien Berufes Ärztin oder Arzt wurde diskutiert. Unter dem Titel „Niederlassen oder lieber lassen?“ ging es vor allem um die Chancen, die die Niederlassung für Fachärztinnen und Fachärzte auch heute noch bietet, ohne aber die Zweifel und zunehmende Skepsis außer Acht zu lassen.

Mit von der Partie auch dieses Mal: das Bündnis Junge Ärztinnen und Ärzte. Diese hatten dieses Mal das Thema Private-Equity-Gesellschaften in der Medizin und etwaige Nebenwirkungen für die Weiterbildung, Anstellung und Niederlassung junger Ärztinnen und Ärzte im Fokus. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider freut die Beteiligung der jungen Ärzteschaft: „Der SpiFa sieht sich als Vertreter aller fachärztlichen Berufsgruppen in Klinik und Praxis. Entsprechend wichtig ist auch der Austausch mit dem jungen Forum. Wir sind froh, dass Sie uns mit ihren Impulsen bereichern, aber auch kritisch hinterfragen.“

Der SpiFa-Fachärztetag 2023 wird am Freitag fortgesetzt. Dann stehen unter anderem Themen wie die Digitalisierung des Gesundheitswesens unter anderem mit Dr. Susanne Ozegowski, Abteilungsleiterin im BMG, und die gesundheitspolitische Runde mit Vertreterinnen und Vertretern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Interessierte finden das Programm und den Livestream unter www.fachärztetag.de

Bundesgesundheitsminister Lauterbach als oberster Lobbyist der Krankenhauseigentümer?
14.03.2023
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) nimmt Stellung zu den Äußerungen des Bundesgesundheitsministers, Prof. Dr. med. Karl Lauterbach, auf dem Krankenhausgipfel der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am 13. März 2023
14.03.2023
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) nimmt Stellung zu den Äußerungen des Bundesgesundheitsministers, Prof. Dr. med. Karl Lauterbach, auf dem Krankenhausgipfel der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am 13. März 2023

„Prof. Lauterbach hat auf dem Krankenhausgipfel im Gleichschritt mit dem Vorstandsvorsitzenden der DKG, Herrn Dr. Gaß, sich wie ein Lobbyist der Krankenhäuser, für eine vollumfängliche Ambulantisierung fachärztlicher Leistungen in Deutschland am Krankenhaus ausgesprochen. Dies ist eine volle Breitseite gegen die niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte. Sie sollen zu Gunsten des letzten, maroden und unwirtschaftlichen Kreiskrankenhauses weichen. Damit entfiele nicht nur der dringend notwendige Wettbewerb um Qualität, sondern auch die Effizienz der Patientenversorgung. Ob Patientinnen und Patienten sich mangels entsprechender Fachkräfte auf den Fluren der Krankenhäuser stapeln anstatt zur Fachärztin oder dem Facharzt um die Ecke zu gehen, ist scheinbar völlig egal. Anstatt auf Kooperation und die Verzahnung der bisher getrennten Sektoren zu setzen, bevorzugt der Minister einseitig einen Sektor zulasten des Anderen. Jedem muss klar sein, dass in einem solchen Falle auch sämtliche Nachbehandlungen nach ambulanten Operationen dann im Krankenhaus stattfinden müssen. Wie das finanziell, personell und räumlich dargestellt werden soll, bleibt völlig rätselhaft. Mit dieser Art unausgegorener Ideen kann man nicht das gesamte Gesundheitswesen verunsichern. Das ist völlig verantwortungslos. Im Übrigen bliebe damit das Potenzial, die Expertise und die Effizienz der ambulanten Versorgung durch niedergelassene fachärztliche Kolleginnen und Kollegen völlig ungenutzt. Große Veränderungen im Gesundheitswesen gelingen sowieso nur im Konsens!“, so Dr. med. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat vor Kurzem gefordert, die Überwindung der Schnittstelle an der Grenze der ambulant-stationären Versorgungsebene z.B. mit Hilfe des neu geschaffenen Paragrafen 115f SGB V – spezielle sektorengleiche Vergütung zu gestalten. Dafür ist die Kopplung des § 115f SGB V an den Leistungskatalog nach § 115b SGB V zu kurz gesprungen. Die Fachärztinnen und Fachärzte in Deutschland sehen hier noch gesetzlichen Anpassungsbedarf, um die Chancen der Ambulantisierung im Sinne der Patientinnen und Patienten erfolgreich zu nutzen.

Blick auf das Gesundheitswesen der Zukunft – SpiFa lädt zum SpiFa-Fachärztetag 2023
13.03.2023
Bereits zum neunten Mal treffen sich beim SpiFa-Fachärztetag Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Mitgliedsverbände des SpiFa, um die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Themen im Kreise der Fachärzteschaft zu diskutieren. Im Fokus des diesjährigen...
13.03.2023
Bereits zum neunten Mal treffen sich beim SpiFa-Fachärztetag Stakeholder aus dem Gesundheitswesen, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Mitgliedsverbände des SpiFa, um die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Themen im Kreise der Fachärzteschaft zu diskutieren. Im Fokus des diesjährigen SpiFa-Fachärztetages steht die Frage: In welchem Gesundheitswesen der Zukunft wollen wir Patientin oder Patient sein?

Strukturwandel und Reformen im Gesundheitswesen waren noch nie dringlicher, entsprechend aktuell sind die Themen auf der Agenda: „Intersektorale medizinische Versorgung“, „Niederlassen oder lieber lassen?“, „Versorgungslücken in Deutschland“ um nur einige zu nennen. Aber auch Themen wie „Private-Equity-Gesellschaften in der Medizin“ und selbstredend „Gesundheitswesen digital“ sind dabei.
Die Abendveranstaltung fokussiert indes auf die künftige Rolle von Ärztinnen und Ärzten unter dem Spannungsbogen zwischen ökonomischen und Versorgungsfragen. Beim moderierten Streitgespräch geht es darum, wieviel Unternehmertum Ärztinnen und Ärzte in der Zukunft beherrschen müssen und was aus Sicht der Ärzteschaft dafür notwendig und wichtig ist.

Besonderes Highlight am zweiten Veranstaltungstag wird die gesundheitspolitische Runde sein. Unter dem Titel „Quo Vadis Gesundheitspolitik? – Weiter Stop-and-Go oder freie Fahrt für Reformen?“ dürfte die Diskussion zwischen dem SpiFa-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Heinrich und den gesundheitspolitischen Vertreterinnen und Vertretern der Parteien erwartungsgemäß hitzig werden.

Hierzu Robert Schneider, SpiFa-Hauptgeschäftsführer: „Wir erwarten gespannt die gesundheitspolitische Runde und freuen uns in diesem Jahr besonders über eine zahlreiche Teilnahme der politischen Vertreterinnen und Vertreter in Präsenz. Der Vorhabenplan des Bundesministeriums für Gesundheit ist lang, der Reformstau immens und politische Vorlagen hinreichend diffus, um die Fragen der Zukunft zu beantworten. Wir hoffen, mit dieser Runde die Debatte in der Gesundheitspolitik ein wenig breiter, lauter und öffentlicher zu machen.“

Der SpiFa-Fachärztetag 2023 findet am 16. und 17.März in der Berliner Freiheit am Potsdamer Platz in Berlin statt. Das ausführliche Programm steht unter www.fachärztetag.de bereit. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich kostenfrei zur Veranstaltung anzumelden.

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Dr. med. Andreas Köhler für den SpiFa e.V.
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